It’s the Ernährung, stupid!
Shownotes
Wir haben immer mal wieder angetönt, dass es kaum einen Bereich in unserem Familienalltag gibt, wo wir so oft gnadenlos gescheitert sind, wie bei der Ernährung.
Wenn wir also schon davon sprechen, dass Scheitern eine Tugend ist, dann sollten wir dieses Scheitern auch mal etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Wir reden über die «Grösse» des Themas, erklären, warum wir trotzdem ziemlich gelassen damit umgehen und hauen ein paar starke Thesen eines Kinderarztes raus.
Ausserdem verhandeln wir die Vorteile einer Woche bei McDonald's oder von Schoggistängeli im Kindergartenznüni und berichten von einem Tiefpunkt mit der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden.
Eine Folge so nahrhaft wie Grosis Knödel mit Svickova!
Wir freuen uns über Feedback, Anregungen und Ideen auf familienchaos1@gmail.com oder auch auf Instagram.
Jingle: Christian Riesen www.riesenmusic.com
Grafik: Gil Weber
Transkript anzeigen
00:00:00: Familie.
00:00:02: Ein Podcast über das Leben mit vier Kindern zwischen Trotzfasern und Puppeteen.
00:00:09: Herzlich willkommen zu Familie House, das ist der Podcast für Menschen, die sich für Familienthemen oder andere Sachen interessieren.
00:00:19: Hoi!
00:00:19: Hoi?
00:00:20: Morgen.
00:00:21: Alles Gute.
00:00:23: Wieder mal mit Kaffee parat am Aufnehmen...
00:00:25: Genau, wir haben den Kaffee
00:00:26: da.
00:00:26: Einen schönen Ritual?
00:00:27: Ja absolut!
00:00:28: Das Morgen hast du genug gegessen.
00:00:31: Ja, also genug.
00:00:32: Innerhalb von irgendwie dreißig Sekunden.
00:00:34: Aber geschlätzt.
00:00:36: Also nicht so bewusst am Tisch
00:00:39: ... Nein, keine Zeit
00:00:40: gehabt.
00:00:41: Ich auch ein bisschen.
00:00:42: Das ist am Morgen manchmal etwas so oder?
00:00:44: Heute hatte ich eine kleine Kindskrisik.
00:00:47: So die grosse Frage, warum muss ich jeden Tag eine Kindskrise
00:00:50: geben?
00:00:51: Ja.
00:00:52: Wieso ist das nötig, was lerne ich und warum muss ich überhaupt etwas lernen?
00:00:56: Irgendwie hat man Zeit zum Essen genommen.
00:00:58: Die kommt oft im Mai in die Kindskrise noch.
00:01:02: Also jetzt, wo es langsam so richtig Summe
00:01:06: geht...
00:01:07: Jedenfalls, warum sie wegen dem Essen gefragt haben, soll unser Thema heute sein.
00:01:12: Wir wollen uns mit dem Thema Ernährung und Essen beschäftigen.
00:01:15: Vorher aber noch kurz eine Frage.
00:01:18: Hast du Feedback zur letzten Folge
00:01:20: bekommen?
00:01:21: Ja, und ich konnte mich damals auch merken.
00:01:24: Oft ist es so, dass ich das Feedback schon vergessen habe bis zu der nächsten Aufnahme.
00:01:27: Und dieses Mal habe ich mir das gemerkt.
00:01:29: Und zwar ... Ja, haben wir ja gesagt oder vielleicht nur ich, dass Ritual- oder Routine das unbedingt so erleben soll wie es für die Eltern stimmt.
00:01:42: Und dann stimmt es für Kinder auch.
00:01:45: Das wurde jetzt mehr als einmal ein bisschen kritisiert.
00:01:47: Wir haben gesagt, es gibt auch Kinder, die krassen Routinen brauchen und älteren Null.
00:01:56: Und diesen Punkt haben wir völlig außer Acht gelassen.
00:02:00: Spannend ist man von dem gar noch nie erzählt, aber für ihn entspannend.
00:02:05: Aber ich habe nicht zugelassen.
00:02:07: Ein
00:02:11: Kind, der mega Routine braucht und so steigt mir übergekehrt.
00:02:14: Wenn es nicht genau dann und den Mittagsschlaf macht oder wenn die Sparte ins Bett geht oder wenn das spart ist.
00:02:20: Und dass dann einfach das Kinderkrisen hat und die ganze Familie krisen.
00:02:26: Dass es auch Älteren gibt, die ein bisschen unter dem leiden, weil die Eltern selber mega spontan wären und das eigentlich nicht gerne haben.
00:02:35: Ja, das ist schon etwas, was wir schon ein paar Mal so thematisiert haben.
00:02:39: Dass man den anderen vielleicht gerne dafür kritisiert, ah ja, die müssen immer am Mittag heim und mitten geschlafen machen.
00:02:45: Aber vielleicht ist es wirklich so, dass Kind das einfach braucht und nicht unbedingt das Konzept der Eltern ist?
00:02:51: Das meinst du vor allem oder?
00:02:52: Genau!
00:02:55: Das wichtigste Feedback ist, es sei nicht Jura Weid, sondern Jura Blick.
00:02:59: Also das Restaurant auf dem Oetli Berg, das gar nicht so einfach zum finden ist, haben wir auch Leute gesagt.
00:03:04: Aber mehrere haben mich auf der Seite gewiesen.
00:03:06: Es heisst nicht Jury Weid – jemand ist sogar Google.
00:03:09: Es heißt Jura-Blick.
00:03:11: Biberstein.
00:03:11: Das ist auch eine schöne Beide,
00:03:15: aber nicht so schön wie die ... Du warst schon gerade noch?
00:03:20: Im
00:03:21: Jura-Blick bin ich vorgeschritten.
00:03:23: Genau!
00:03:24: Und dann haben wir einer von einem regelmäßigen Hörer, grüßt und gönnt raus an Victor.
00:03:29: Er
00:03:30: hat uns gesagt, dass wir unbedingt zweite Folge zum Thema Glaubenssätze machen müssen, weil es gibt ein Podcast-Folge Nummer eins im Thema Glaubenssätzen.
00:03:40: Und wir haben natürlich vergessen... dass wir einen Nummer zwei machen wollen.
00:03:45: Das folgt dann nächstes Mal!
00:03:46: Genau, also danke für das Thema Ernährung.
00:03:50: und ja man steigt immer so ein bisschen easy ein.
00:03:54: aber was hat dich so etwas prägt als Kind?
00:03:57: Thema Essen, Ernährungen wie bist du aufgewachsen?
00:04:01: Also ich bin mit sehr viel Nahrung aufgewachsen, würde ich sagen.
00:04:05: Mit
00:04:06: viel
00:04:07: Nährung?
00:04:07: Nein, ich bin in einer Familie aufgewachsen, die Essen sehr wichtig ist und war.
00:04:13: Mein Vater kocht immer noch mega gut.
00:04:17: Er macht den besten Hördöffelstock wirklich mit Abstand.
00:04:21: Ich komme keinen anders an.
00:04:23: So Gulasch vor Essensachen, also so eine Werbschaft ... Und meine Mutter ist Tschechin
00:04:31: Ja.
00:04:32: Ich war auch sehr viel mit meinen Grossmetern,
00:04:34: d.h.,
00:04:34: sehr viele Knödel in allen Variationen bei den Grossmeteren.
00:04:40: Aber einfach ... Wir haben viel gegessen, es war mega wichtig!
00:04:44: Man isst wie beiden von deinen älteren Teilen sehr gut und das kann ich bestätigen, habe ich auch erlebt?
00:04:50: Und bei meiner Grossmutter?
00:04:52: Natürlich bei deiner Grossmütter.
00:04:53: Und
00:04:54: aber auch sehr viele.
00:04:55: Das ist etwas, was mich sehr geprägt hat.
00:04:57: Ich hatte immer grosse Mengen zu essen.
00:05:04: Man hatte nie zu wenig, das gab es nicht.
00:05:06: Was mir in Tschechien aufgefallen ist, dass viele erwachsen und sagen, das Kind sei viel zu dünn, muss man essen.
00:05:12: Das hört man in der Schweiz eigentlich nicht.
00:05:16: Es gibt dann etwas mehr Knödel?
00:05:18: Ja, ganz normale Kinder.
00:05:20: Das wurde mir als Kind auch immer gesagt.
00:05:22: Und so bin ich ein wenig aufgewachsen.
00:05:25: Ich war in Tschechien einmal als Kind auf einer Wanderung, und dann hat meine Tante für diese Wanderungen einen Picknick gemacht.
00:05:32: Aber es ist eine Wanderin nicht durch die Berge, vielleicht so ... Ein Stund irgendwo im Regen an
00:05:38: einem Fluss entlang.
00:05:39: Das ist nicht der Böhmerwald gewesen?
00:05:41: Nein!
00:05:42: Okay... Irgendwo in der Nähe von Prag am Flussentlang.
00:05:44: Eine Stunde im RegEN.
00:05:46: Und dann hat sie am Morgen eine riesige Schnitzel hat sie paniert.
00:05:51: Selber von den eigenen Hühnern waren es so eine Pulli-Schnitzel und dann haben sie die paniert, ich glaube ein Schnitzel war so gross wie die ganze Bratpfanne und hat uns diese Schnitzeln in so riesige Brote mitgegeben.
00:06:03: Das ist wirklich mega zentral gewesen!
00:06:08: Man kann zusammenfassen du bist aufgewachsen... Mit der Idee, dass Essen etwas sehr wichtig ist und etwas Schönes.
00:06:16: Dass man auch viel essen sollte...
00:06:18: Und das hat mich extrem geprägt!
00:06:20: Du kennst mich ja.
00:06:21: Ich
00:06:21: bin schon den Vielfraß im Umfeld wahrscheinlich.
00:06:27: Was mich immer fasziniert ... Für dich ist es die grösste Prokession, wo ein Restaurant bieten kann, wenn sie zu wenig Essen geben.
00:06:36: Es kann sehr gut sein und deine Freundinnen wurden fast heiss, weil sie in einem Restaurant sehr fein finden.
00:06:43: Du fandest, das ist gar nicht, weil's einfach zu wenig ist?
00:06:46: Also etwas zu wenig ... Ich habe noch etwas gekocht, glaube ich.
00:06:52: Ich hatte noch so Hunger.
00:06:54: Ja genau!
00:06:55: Es ist vielleicht auch etwas extremer, aber ich sage ja manchmal, dass ich es lieber viel als gut.
00:07:00: Ich isse natürlich mega gerne gut und liebe gut zu essen!
00:07:02: Aber es ist mir fast wichtiger, dass sich genug hat... weil so megagut und zu wenig, das halte ich fast nicht aus?
00:07:10: Ja da bin ich eben ein bisschen anders aufs Wasser.
00:07:12: Also ich bin aber wirklich sehr so... Ich gebe dir schon wirklich meine Tscheche, ist prägig.
00:07:16: Etwas, was nur gut ist, weiss ich nicht.
00:07:18: also ich würde es jetzt nicht sagen, dass ihr es nun mal gut überhaupt nicht.
00:07:22: Aber das ist meine Prägung.
00:07:24: Und bei dir...?
00:07:26: Ja, mit den Mengen war es natürlich auch etwas anders.
00:07:29: Meine Mutter hat mich eher immer möglichst so gekocht, dass es gerade so auf geht.
00:07:35: Es ist oft das Stolz gewesen, wenn es gut aufgegangen ist.
00:07:38: Gleichzeitig muss ich aber sagen ... Ich bin auch sehr wehrschaftaufgewachsen.
00:07:41: Mit Wehrschaftem schweizerischem richtigen Buhrenessen.
00:07:47: Ich habe jetzt immer meine Mutter gesagt, weil bei mir haben wir klassische Hausfrauenmodelle aufgewachsen und sie waren die Köchin.
00:07:53: Und man
00:07:53: muss sagen, deine Mutter ist also gelb?
00:07:55: Die beste Köchin, fast nur nicht.
00:07:58: Die kocht so gut.
00:07:59: Ja,
00:07:59: sie kocht sehr gut.
00:08:00: Sie ist in einem Restaurant aufgewachsen
00:08:02: ... Aber ich bin mir
00:08:03: zu wenig.
00:08:03: Ihre Mutter war schon eine riesige Köchin und Managerin von diesem Restaurant.
00:08:07: Er kochte hervorragend.
00:08:09: Meine Mutter hat natürlich die Voressen.
00:08:12: Es gab auch Blutwürste, also ganz Wehrschafts-Essen.
00:08:16: Ich erinnere mich noch gut, dass das Mittag einfach auch zentral war.
00:08:19: Man hat immer einen Mittag viel gegessen.
00:08:21: Mein Vater war am Mittag immer Heiko vom Schaffen.
00:08:24: Er war Zahnarzt.
00:08:25: und hat dann manchmal Blutwürste mit Herdöffelstock gegessen.
00:08:30: Dann ist er sich auf der Weisse noch ins Badzimmer rasieren.
00:08:34: Er hat sich immer über den Mittag noch mal rasiert, damit er ein schönes Feinshütli hat oder für den nächsten Tag natürlich die Hände immer sehr sauber gewaschen.
00:08:43: Es war sehr reinlich.
00:08:45: Und ja es hat immer ... Und dann oft, aber auch nicht mehr so viel zu Nacht.
00:08:51: Das klassische Kaffee-Kompletting mit
00:08:54: Käse ... Hätte ich das nicht gewünscht?
00:08:56: Cresi-Choppen war ein Gericht, den wir für oft hatten müssen oder vielleicht das Omelette.
00:09:03: Ja, es war noch öfter so, dass es Mittag fast wichtiger
00:09:06: war.
00:09:06: Das hat mich immer fasziniert.
00:09:08: Bei vielen Familien war es so und bei uns nicht.
00:09:10: Meine Mutter war ja eine Berufstätik, hatte aber am Abend vorher einen ... Auch so vorgekocht damit, für den nächsten Mittag.
00:09:17: Aber manchmal gab es auch das Mittag vom Becken irgendwas.
00:09:21: Bei uns war schon immer die Hauptmahlzeit, in der die ganze Familie Zeit hat und zusammensitzt.
00:09:27: Und den Mittag erstressig, weil sie wieder in die Schule müssen, wir wieder in der Schule müssen ...
00:09:33: Ich weiss ja, ich sage dir sehr oft, das haben wir vermutlich schon erwähnt, aber es stimmt halt einfach auch, deine Mutter ... Sie hat sich auszeichnet, dass sie immer sehr aufwendig auch gekocht hatte.
00:09:44: Obwohl sie alleine erziehend war.
00:09:47: Sie hat einen wahnsinnigen Aufwand betrieben und hat Lasagne vorgekocht ... Oder ist das so?
00:09:53: Ja, als Kind war es für mich wie normal.
00:09:55: Als man in einem gewissen Alter zu Freunden ging, um Mittagessen ... Ich war so fasziniert.
00:10:02: Die meisten Mütter waren Hausfrauen.
00:10:06: Und dann gab es manchmal Fertigchickennacken und Fertige Pommes aus den Fritteisen.
00:10:11: Oder die fertigen Ravioli, weisst du diese Tortellini-Ravioli?
00:10:15: oder sogar ravioli aus den Büchsen?
00:10:17: Wenn ich das sehr gerne hatte!
00:10:19: Aber ich war so fasziniert, weil ich dachte, die haben ja der ganzen Morgen Zeit.
00:10:24: Meine Mutter kommt am zwölf Uhr aus der Schule vom Unterrichten und hat aber am Abend vorher, am zehn, elf Uhr noch Lasagne ... Vorbereitet, die dann bereit war.
00:10:33: Ich glaube sie hat sich hier einen mega Stress gemacht oft.
00:10:36: Ja.
00:10:38: Was sicher ... Also ich meine, was du essen mögen kannst, ist cool gewesen aber... Irgendwann wurde es schon kippt und einfacher.
00:10:45: Aber das ist historisch nicht interessant.
00:10:47: In den Achtzten kamen ja die Mikrowellen auf.
00:10:49: Wir haben aber
00:10:50: nie eine Mikrowelle gehabt?
00:10:51: Ja,
00:10:51: der Fertig-Food.
00:10:53: Und ich weiss auch, dass meine Mutter an diesen Sachen Freude hatte.
00:10:57: Jetzt können wir mal das machen!
00:10:59: Das geht so schnell.
00:11:00: oder die Fertigeravioli ... Oder eben, man könnte es nur mit Mikrowell tun... Wir haben gesagt, es war eine hervorragende Köchin.
00:11:07: Aber das war etwas, was man sagte, wow!
00:11:11: Das kann uns so wahnsinnig viel Zeit ersparen?
00:11:15: Ja wir waren jetzt gerade in der Ferie und hatten keinen Backofen, nur Mikrowellen.
00:11:20: Und wir wussten ja beide nicht, wie wir so einen Mikrowell bedienen.
00:11:23: Ich müsste noch wissen, weil wir den Heim nicht kennen, aber die sind alle wieder anders.
00:11:29: Aber ich würde schon sagen ein Projekt ist aufgewachsen.
00:11:34: Also darum die Frage ist ja absolut berechtigt, weil das einem sehr stark prägt im eigenen Essverhalten.
00:11:41: Wir haben das Thema immer etwas umschifft und trotzdem haben wir wahrscheinlich immer wieder mal auch darüber geredet in den einzelnen Folgen über das Thema Ernährung.
00:11:51: Eigentlich ist es so, dass du schon ein paar Mal gesagt hast, komm wir machen den Folge über Ernährungen!
00:11:57: Ich habe immer gesagt, wir sind in nichts so geschitterter als älteren wie im Thema Ernährung.
00:12:02: Über das will ich keine Folge machen.
00:12:05: Oder?
00:12:05: Ja absolut!
00:12:06: Und dann haben wir irgendwann gefunden oder ich habe gefunden, okay gut, wir müssen ja nicht über Sachen reden, wobei es funktioniert primär.
00:12:14: Man kann auch über etwas sprechen, was man wirklich findet.
00:12:16: Ich glaube du haben mir jetzt wahrscheinlich nicht alles richtig gemacht
00:12:19: Absolut.
00:12:21: Nicht,
00:12:21: dass wir sonst bei allem das Gefühl haben überhaupt nicht.
00:12:23: Aber hier ist es wirklich so, dass ich finde ... Wow!
00:12:27: Ich kann ja niemanden einen Tipp geben aber vielleicht kann es für andere Familien entlastend sein zu hören, dass gewisse Sachen nicht nur bei Ihnen so sind oder?
00:12:39: Ja, es ist tatsächlich so, dass man ab und zu gesagt kommt.
00:12:42: Das müsste man doch mal im Podcast nehmen.
00:12:44: Und dann haben wir das Gefühl ... Nein, die Episode wird viel zu kurz, weil wir einfach sagen können, nein, es hat bei uns nicht funktioniert.
00:12:52: Es gibt die Venedig-Geschichte...
00:12:54: Ich weiss aber nicht, ob mir die schon mal verzerrt sind!
00:12:55: Ja, das kann
00:12:56: ich.
00:12:56: Aber das ist egal, ich erzähle sie trotzdem noch einmal.
00:12:59: Wir waren in Venedi und es gab kein Brei dort, um zu kaufen.
00:13:03: Wir haben auch nicht selber gemacht oder mitgenommen.
00:13:06: Und dann haben wir nur so ein Griesbrei-Pulver
00:13:11: geglaubt.
00:13:12: Das ist ein Pulfo?
00:13:14: Und dann haben wir
00:13:16: uns eine Tochter
00:13:17: gegeben, sie gab einen Wochenlang.
00:13:18: Sie gaben
00:13:18: nur noch das und seitdem ... Sie hat einfach nicht Zeit.
00:13:22: Sie ist inzwischen superdiverse und gut.
00:13:24: Sie
00:13:25: sind zwölf Jahre ungefähr.
00:13:27: Aber dann ist es wirklich einfach mega krall.
00:13:29: Wir kamen nach Hause aus dem Venedig mit.
00:13:31: Sie war neun Monate alt, hatte vorher irgendwie riebeln Brei zu Gettibreis alles gegessen und ab dann war es fertig.
00:13:38: Nur noch Grießbrei.
00:13:39: Sie hat nichts mehr anders gegessen.
00:13:42: Das hat jemand?
00:13:43: zehn Jahre heran gehabt, oder elf?
00:13:45: Also
00:13:45: natürlich nicht nur den Griespray.
00:13:46: Aber wirklich ... Man sagt dann habe ich heute gelesen eine beige Liede.
00:13:51: Eine beige Liette, also nach der Farbe siehst
00:13:54: du... Beve Diet.
00:13:55: Das heisst einfach die Pasta-, Reis-, Brot, alles was nichts
00:14:02: farbig ist.
00:14:02: Da wirft ja schon die grosse Frage auf, bei der Ernährung immer im Raum steht wie schlimm das ist wenn sich Kinder Einseitig ernähren.
00:14:14: Das ist die grosse, grosse Frage und da muss man jetzt so arbeiten wie bei anderen Sachen auch schon ein bisschen dazu zu tun.
00:14:21: Wir sind keine Ärztinnen-Ärzte oder irgendwas also keine Experten in diesem Thema sondern gehen von unseren Erfahrungen aus.
00:14:30: Jetzt haben wir im Vorfeld gleich schnell an einem befreundeten Kinderarzt angelüttet.
00:14:36: Ich habe ihm angelübt und er hat uns eigentlich sehr lange Sprachnachricht gemacht Und du hast dir aufgeschrieben, was so kleine Punkte sind, die er ausstreichen
00:14:51: würde?
00:14:51: Ich fand es sehr spannend.
00:14:54: Leider ist unser Drucker und hat keine Patronen.
00:14:56: Ich musste das von Hand aufschreiben.
00:14:58: Ich kann meine Schrift nicht mehr ganz lesen.
00:15:01: Aber ich probiere es!
00:15:02: Es war wirklich spannend.
00:15:04: Er sagt zum ersten, dass ganz viele Ärztinnenfachpersonen auch sonst ... die sich zum Thema Ernährung bei Kindern äusseren, vertreten vor allem Meinungen.
00:15:15: Und das Wenigste ist wirklich wissenschaftlich fundiert.
00:15:18: Es gibt eigentlich recht wenige Studien, die ganz klar sagen Kinder brauchen das, das und das.
00:15:24: Aber es ist ein Riesenfeld für Meinungen und für Ideologien.
00:15:29: Dass man da etwas differenzieren muss.
00:15:33: Er sagt auch, dass Ernährung von Kindern ein Ort ist, wo viele Menschen sich selbst verwirklichen können mit ihren Theorien und Vorstellungen.
00:15:40: Was ich mega spannend finde, das täte sich schon mit dem, was ich erlebe.
00:15:45: Und sein Ziel sei möglichst älter zu entlasten.
00:15:51: Im Sinn eines Mantra ist Choose Your Battles.
00:15:56: Das find ich einfach recht cool!
00:15:58: Er sagt, man muss sich wie immer überlegen.
00:16:00: Ist das Thema Ernährung für meine Familie wirklich so wichtig?
00:16:04: Oder gibt es andere Themen, die eigentlich wichtiger sind und können wir das ein bisschen auf der Seite lassen?
00:16:10: Genau.
00:16:12: Dann eine Faktion, die wissenschaftlich passiert ist, dass man so ein Süßgetränk und auch processed food limitieren soll.
00:16:22: Hochverarbeitete Lebensmittel erlimitieren.
00:16:25: Und er merkt aber an, Es gibt gar kein Problem in der Schweiz.
00:16:30: Ich stelle mir vor, wenn das weltweite Studie-Sendung in den USA etwas anders ist oder die Quote an Frischkochten bei den meisten Familien in der Stadt wird schon noch viel selber kochen.
00:16:44: Genau.
00:16:46: Wir haben das nie gemacht, aber es gibt Menschen, die ihre Kinder die ersten zwei Jahre ohne Zucker ernähren.
00:16:55: Oder ohne zusätzliche ... Er sagt, es gibt überhaupt keine wissenschaftliche Evidenz dafür.
00:17:02: Man kann das machen.
00:17:03: Das schadet nicht, wenn man das macht.
00:17:05: Aber es ist einfach nicht auf Daten basierend und darum auch nicht nötig.
00:17:10: Genau.
00:17:13: Dann sagt er noch ... Dann ist es okay, dann soll's halt nur Reis essen.
00:17:29: Es gibt nichts dafür, dass man das Kind zwingt, um etwas anderes zu essen.
00:17:35: Man sagt auch noch, es ist ein Unterschied, ob ein Kind einen Auswahl hat an verschiedenen Essen und es weht nur mit Pasta oder nur den Reis versus ... In einem Land, wo es nur das gibt.
00:17:48: Das wird viel mehr zu einseitiger Ernährung.
00:17:50: oder wenn ein Kind etwas anderes brauchen würde und es einfach nicht gibt.
00:17:54: Und darum ist so seine Aufteilung ... Sie haben völlig genau meine Schriftungen können lesen, dass die Eltern entscheiden sollen was auf den Tisch kommt und das Kind aber komplett frei sagen soll, wieviel das ist.
00:18:10: Wenn das halt immer noch passt da ist... ohne Sauce, ohne Fleisch oder Gemüse.
00:18:16: Dann ist es so!
00:18:17: Es hat die Auswahl und das soll selber entscheiden
00:18:21: können.
00:18:22: Da gab sich ein bisschen einen Wandel, glaube ich.
00:18:24: Ich habe schon vom Hort gehört oder auch von diesem Hort an der Schulmonik gearbeitet, dass man das inzwischen so macht.
00:18:32: Das hat mir früher noch nicht so gemacht und dann sagte man, du musst ... Eis-Gemüse essen.
00:18:38: Inzwischen gibt es tatsächlich so eine breite Angebot, aber das Kind kann selber entscheiden, was er will.
00:18:45: Und wir haben jetzt ein Kind ... Das ist dann nur das Brot, das dazugibt?
00:18:51: Nicht einmal die Pasta meistens, sondern effektiv nur das brot!
00:18:56: Ich zeige noch mal die restlichen
00:18:58: zwei bis drei Punkte.
00:19:00: Er sagt auch die Nahrungsmittelaufteilungen oder wenn man sagt dass das niemals einfach nur über einen Tag hinweg gilt, sondern wenn dann über drei Monate.
00:19:17: Dann hat er noch gefunden ... Wenn man z.B.
00:19:19: eine mega stressige Woche hat, also ein Beispiel, macht es doch mehr Sinn.
00:19:24: Man tut mal eine fertige Pizza mit dem Kind essen und hat einen gemütlichen Abend.
00:19:28: Alles, was sich megafest stresst und frisch kocht.
00:19:32: Alle sind aber dann gestresst.
00:19:33: Genau!
00:19:33: Und dann ist noch das Thema ... Das Wichtigste, genau.
00:19:38: Dann habe ich
00:19:39: so doppelt unterstrichen.
00:19:41: Er sagt, das Wichtigeste und das Einzige, was es auch lange Studien dazu gibt, betrifft eigentlich nicht was man isst sondern wie man ist.
00:19:52: Also zusammen sein.
00:19:54: Zusammen essen als sozialen Faktor gilt als mega wichtiger Faktore für ein gesund langes Leben.
00:20:01: Und das ist das Einzelge, das wissenschaftlich bewiesen ist?
00:20:04: und dass sie relevant ist.
00:20:09: Das finde ich ein schöner Ansprech.
00:20:10: Es hat mich
00:20:10: alles sehr rehabilitiert!
00:20:13: Was hat sich gerade wieder beruhigt?
00:20:15: Ja, ich habe es auch sehr spannend aussagt.
00:20:18: Eine Position von einem befreundeten Kinderarzt.
00:20:22: Das Thema mit dem sozialen Akt finde ich natürlich sehr, sehr spannend... Oft ist es so, dass wenn man zusammen am Tisch redet, lenkt die Kinder ab und sie essen oft automatisch.
00:20:34: Den Effekt hat man ja auch vor dem Fernsehen.
00:20:40: Aber das Problem, was wir manchmal haben, ist, dass die Kinder sehr früh wieder weggehen wollen.
00:20:45: Dass sie sagen, sie müssen am Abend zu Nacht hier sein, aber dann essen schnell und wollen möglichst schnell wieder weg.
00:20:52: Was macht man da dagegen?
00:20:53: Findest du, das muss man irgendwie einschränken oder?
00:20:56: Nein.
00:20:56: Ich glaube bei uns essen wir zusammen in der Nacht.
00:20:59: In der Regel, wenn es geht ... Wir haben ein paar Wochen Training und es geht nicht.
00:21:05: Aber wenn wir zusammen essen lassen, aber nach zehn bis fünfzehn Minuten, auch wenn die fertig gegessen sind, dürfen sie immer vom Tisch
00:21:14: gehen.
00:21:14: Wenn man
00:21:15: Besuch hat, ist es manchmal noch etwas länger.
00:21:17: Aber ich finde jetzt nicht, wenn die schon gegessen haben, dass sie dann noch sehr lange bleiben
00:21:22: müssen.
00:21:22: Manchmal entsteht eine coole Diskussion und auch beim Mittagessen.
00:21:27: Interessanterweise findet bei uns, wenn Konstellation mal wieder ein bisschen anders ist.
00:21:33: Wenn vielleicht einfach eines Kindes oder einen älteren Teil fehlt, gibt's fast ... Eine andere interessante Dynamik, weil das eine Kind vielleicht etwas mehr zu Wort kommt.
00:21:43: Das finde ich noch interessant, dass diese Dynamik oder die Anzahl der Leute am Tisch verändern, auch die Dynamik vermessen.
00:21:51: Genau und darum möchte ich Sie aber nicht zwingen, um am Tisch zu bleiben, denn manchmal blieben sie freiwillig sehr lange und wir diskutieren wirklich eine Stunde lang und es ist mega cool!
00:22:01: Und ich habe das Gefühl, wenn man sich wie immer zwingt, bis alle fertig gegessen haben ... Und weil ich ja viel bin, ist sich dann relativ lang.
00:22:10: Das geht auch viel zu lange, bis ich meine drei-, viermal genommen habe oder Buh auch.
00:22:17: Und wenn man sie immer zwingen würde, wäre es immer so, dass wir das müssen.
00:22:21: Also da finde ich... Ich finde aber zusammen Essen wichtig?
00:22:24: Ja, das ist mir eigentlich auch wichtig!
00:22:25: Dass man sich einmal pro Tag das schafft.
00:22:28: Ähm, noch zum Thema Kinderärzt... Da hatte ja auch unsere Kinder eher uns eigentlich immer recht beruhigt.
00:22:36: Gerade noch, als die grossen Kinder klein waren.
00:22:39: Dort hat unsere Tochter einfach Gurken gegessen, da war es Sänzigen und dann fanden sie sich schon okay.
00:22:46: Dann ist sie halt einfach ab und zu ein Gurken.
00:22:49: Es war auch recht relaxed.
00:22:51: Das hat mich geholfen.
00:22:53: Der Typ, der sie uns gegeben hat ist, wenn sie keine Äpfel essen, die Äpfeln in den Raffeln.
00:22:59: Sie merken das gar nicht.
00:23:01: Das ist etwas, was sich bis heute gehalten hat.
00:23:03: Am Morgen gibt es Müsli und ich glaube, wir haben zwei Kandidaten in der Familie.
00:23:09: Wenn sie sehen würden, wenn ich den Äpfchen in den raffeln würde, würden sie das Muesli nicht essen?
00:23:14: Die anderen beiden essen sowieso kein Müslik.
00:23:16: Das stimmt.
00:23:17: Aber jedenfalls ist es so, dass man Vitamine in die Lebensmittel schmuckt.
00:23:22: Aber das
00:23:23: haben wir auch schon erwähnt.
00:23:24: Das machen wir heute ja nur noch bei den Müslen.
00:23:27: Aber sonst machen wir das nicht mehr.
00:23:29: Wo wir noch nur zwei Kinder hatten.
00:23:31: Dort habe ich manchmal noch eine Spätzle gemacht.
00:23:34: Mit
00:23:35: roten Spätzchen mit Rande, ja?
00:23:37: Ja okay, das habe ich mir einmal gemacht und es haben sie nicht gegessen.
00:23:40: Aber wahrscheinlich so farbloses Gemüse dreipürieren
00:23:43: und zuzugs...
00:23:44: Also das ist schlicht auch die Zeit nicht mehr dafür oder irgendwie ist es gleicher geworden.
00:23:50: Das
00:23:50: hat mich früher schon noch mehr beschäftigt.
00:23:53: Also wo ich mich im Vorfeld mit dem Thema befasst habe, ist mir einfach aufgegangen wie das aufgeladen ist.
00:23:59: Ich finde es so ein Aufgeladnungsthema.
00:24:04: alle wollen es irgendwie richtig machen.
00:24:07: also man will bei der Ernährung dass die Richtung machen hat vielleicht auch Angst dass den Kindern eben falsch ernährt sind.
00:24:14: gleichzeitig würde ich so eine krasse Thesen auszuhauen.
00:24:18: Ich glaube wir sind eine etwas ässgestörte Gesellschaft.
00:24:22: Ich meine das nicht einmal so moralisch.
00:24:24: Alle haben eine Essstörung, sondern ich glaube, dass es gegen siebte Ständigvorwürfe von beiden Seiten gibt.
00:24:31: Die einen sagen ihr ernähren hier falsch also ihr essen nur noch Processed Food und Züßgetränke oder die anderen sagen ihr seid dünn oder ihr sind essgestört und essen einfach ... und beschäftigen euch nun den ganzen Tag mit Essen.
00:24:48: Aber ich finde, es gibt so viele gegenseitige Vorwürfe auch unter Erwachsene, die man sich hinter dem Vorhang erzählt.
00:24:56: Und das ist schon noch krass, weil das Thema Essen aufgeladen ist ... Ich meine, meine These ist, wir haben keinen natürlichen Zugang zum Essen.
00:25:05: Haben wir nicht?
00:25:06: Sorry!
00:25:08: Nicht nur die Vorwürfe, sondern auch die ständigen Empfällungen.
00:25:11: So und so viel Protein ... Ich habe vor drei Jahren nicht mal gewusst, was das Protein ist.
00:25:17: Wirklich?
00:25:18: Das habe ich nicht gewusst!
00:25:20: Es hat ja mega zugenommen, dass man es überall liest und alles ist High-Protein.
00:25:26: Die Beschäftigung mit dem Essen wie quasi als Religion... Das ist krass,
00:25:32: wie
00:25:33: erwachsenen.
00:25:33: Ich glaube das färbt auch auf Kinder
00:25:35: ab?
00:25:36: Ja und da ist ja wieder das grosse Thema der Vorbildfunktion.
00:25:40: Wenn du selber dich so oder so ernährst kannst du natürlich nicht davon ausgehen dass die Kinder es ganz anders machen.
00:25:48: Das ist völlig logisch.
00:25:50: Du hast auch Vorbildfunktionen, wenn du einfach gar nicht ins bist am Tisch, dann hat vielleicht die Kinder auch keine Lust zum Essen.
00:25:57: Also da ist wirklich wieder diese Vorbild-Funktion, wo man es schon so oft hier thematisiert hat?
00:26:04: Da kann man vielleicht noch einen anderen Arzt zitieren mit befreundeten Gastroenterologen.
00:26:11: Ich hoffe ich habe das richtig gesagt.
00:26:12: Sie haben immer ein Interview, den man lernt in der NCZ.
00:26:16: Er hat sich aus Freizeitieren geschrieben, dass gut und richtiges Essen zu einer Religion geworden ist.
00:26:29: Und viele Leute haben einen magendarmen Bleigeproblem.
00:26:35: Unter anderem will sie zu gut essen, also zu gesund?
00:26:40: Dass er auch schon die Empfehlung gegeben hat, einfach mal für eine Woche ... zum Fastfood oder zu McDonalds, wo das Brot schon vorverdauert sei.
00:26:49: Um den Darm zu entlasten.
00:26:51: Das finde ich sehr lustig!
00:26:53: Ich finde es mega lustig
00:26:56: und hat uns erzählt, dass sie oft auf diese Aussage angesprochen haben will?
00:26:59: Ja genau.
00:27:01: Und ich glaube schon, dass es so ein bisschen eine Obsession damit gibt.
00:27:04: Wahrscheinlich gab es die weniger, die wir Kinder waren.
00:27:07: Hätte ich jetzt auch behauptet.
00:27:09: Was es heute viel mehr gegeben hat, was ich richtig finde und was man nicht mehr macht ist das Bodyshaming.
00:27:14: Weil mein Vater ... Das hast
00:27:17: du schon mal
00:27:18: erwähnt?
00:27:18: Ja, cool!
00:27:19: Weißt du mit den dicken Frauen?
00:27:20: Aber kann
00:27:22: man gerne noch einmal erwähnen... Es
00:27:25: ist einfach ein Thema, in dem wir vorhin viel gesagt haben, die Dicke fluttert oder so.
00:27:31: Ich hoffe, ich habe schon sehr viele Positives in meinem Vater gesagt.
00:27:36: Aber das hätte ich wirklich so gehabt!
00:27:39: Ich finde, das Bodyshaming macht mir nichts mehr.
00:27:42: Aber da würden uns auch unsere Teenager wahnsinnig kritisieren.
00:27:45: Sie sind hier sehr
00:27:48: sensibilisiert
00:27:49: auf dieses Thema und das finde ich absolut richtig.
00:27:52: Auf die Gegenteilung ist Heikel, dass man sagt, er sei viel zu dünn oder so.
00:27:57: Da muss man aufpassen auf beide Seiten, damit es nicht Bodyshaming betrifft.
00:28:01: Das finde ich recht wichtig.
00:28:02: Ich
00:28:05: finde, bin ich voll bei dir.
00:28:06: Bei mir ist auch das Thema Vorbildfunktion.
00:28:10: Wir haben schon einiges besprochen.
00:28:12: Wir konnten gleich mal so etwas zum Tiefpunkt kommen und du hast vorher umgestudiert und gesagt, du hattest keinen Tief-Punkten oder hast jetzt noch einen gefunden?
00:28:21: Ich war in einer Viertelstunde etwas verzweifelt, wenn ich keine Tiefpunkte hatte.
00:28:24: Du hast
00:28:24: eine Viertellstunde drüber nachgedenkt.
00:28:26: Das ist ja bei deinen Kopfverdächtigen.
00:28:27: Ich habe bestimmt eine Viertelstund drüber noch gedacht!
00:28:32: Und ich weiss, dass es mich so stresst.
00:28:34: Ich habe Dämonen sicher dreimal gedacht ... Das ist ein cooler Tiefpunkt.
00:28:39: und haben wir das nicht aufgeschrieben?
00:28:40: Also einen coolen
00:28:41: Tief-Punkt!
00:28:42: Ja, du hast gesagt, ein Shit ist ein Tiefpunkte.
00:28:45: Nein, das ist aber das Gute.
00:28:47: Seid mir, dass die Rubrik oder auch am Anfang eine Podcast hat, wenn ich den Tiefpunkt erlebe... Natürlich ist es mir scheisse in diesem Moment.
00:28:55: Aber nachher denke ich, immerhin habe ich einen Tiefpunkt.
00:28:58: Das kann es für mich etwas positiv drehen ... Ja ja... Und ich habe mich die nicht aufgeschrieben und dachte, sie vergesse sich hundertprozentig nicht!
00:29:08: Ich weiss das nicht mehr.
00:29:09: Auf
00:29:10: welchen, dass wir sehr oft angesprochen werden und weil es lustig ist mit dem Azzmening?
00:29:15: Wir waren jetzt gerade wieder auf dem Aazzmening.
00:29:17: Und wenn ihr mit eurem Auto auf den Azzemening fährt, dann müsst ihr wirklich vorsichtig fahren wegen diesen Kurven, denn dort hat ja einer unseren Söhnen mal in Läden gecozt.
00:29:27: In Wolland.
00:29:29: Genau!
00:29:30: Aber bei diesem habe ich ... Ich habe wirklich lange überlegt.
00:29:35: Und ich habe einen sehr speziellen Tiefpunkt, der sich für mich immer wiederholt.
00:29:40: Ist immer wiederholz?
00:29:43: Ja.
00:29:44: Ist irgendwie mit unserem kleinsten Sohn müssen dürfen an den Fußballmatch zu gehen?
00:29:52: Das Thema Fußball ist so gross!
00:29:54: Wir hatten mal ein Volk sogar über das Fussball-Grab.
00:29:56: Nein, nein.
00:29:57: Das
00:29:58: ist eine super Idee!
00:30:01: Nein, aber über Hobbies und so... Und jetzt haben wir es erwähnt, dass bei uns nicht zwei grossen Söhnen Fußball sehr gross sind.
00:30:07: Sie spielen selbst im Club.
00:30:08: Sie haben viel Match, viel Turnier.
00:30:13: Sie sind grosse Fußballfans?
00:30:14: Du bist ein grosser Fußballfan?
00:30:16: Absolut.
00:30:16: Ich gehe am Gäpp-Finale am Sonntag mit
00:30:19: unserer Tochter genau.
00:30:20: Fußball ist ein reines Thema Und mir tut unsere Kleinstelle so leid, und ich halte es fast nicht aus, dass er eine Fußball-Aversion entwickelt hat.
00:30:31: Wenn ihm egal wäre, wenn ihn nicht interessiert würde ... Das wär mir völlig egal!
00:30:36: Aber er hätte wirklich eine Krise, wenn irgendwo ein Ball ist und jemand von Fussball spielt, geht in den kompletten Laden runter.
00:30:46: Und das ist wirklich weil er so viele Wochen haben muss immer regnen.
00:30:51: Zwei Stunden an einem Fußballfeld stehen und seine Brüder zuschauen.
00:30:54: Sollte mal etwas Portal sagen, vielleicht kommt ihm das ja zu gut im Leben?
00:30:58: Ich hatte in Barcelona einen Mitbewohnern.
00:31:01: Sein Vater war so ein crazy spanischer Fußballfan.
00:31:04: Und er hat den Fußball gehasst, weil sein Vater ihn so zutextured hat mit dem.
00:31:09: Aber er hatte super Leben und hat viel mehr andere ... Er ist sehr kulturinteressiert.
00:31:15: Wünsche ich meinem Sohn auch.
00:31:16: Ich verschwende sehr viel Zeit mit den Fussballen und vielleicht kommt ihm das zu gut, dass er sich nicht die ganze Zeit mit Fussballs beschäftigt.
00:31:23: Denn jetzt im Mai ist ja ständig etwas los... ...ich bin ja stendig nur am Fussball konsumieren!
00:31:29: Ich bin jetzt schon nervös, wenn ich noch an der Gepfinal denke, komme ich schon halbe Schweissausbrüche über.
00:31:35: Das ist ja auch nicht unbedingt nur gut?
00:31:37: Nein, genau.
00:31:38: Aber warum kann es in diesem Moment Rossa ein Tiefpunkt sein?
00:31:41: Samstag war wieder der Fall, oder?
00:31:43: Ja.
00:31:44: Es regnete wirklich von den Seiten schräg ein Wind, das ist kalt und er ist dort.
00:31:51: Sie verlieren irgendwie fünfzehn zu drei ... Und er ist einfach so, oh Mann!
00:31:56: Wieso müssen wir da
00:31:57: sein?!
00:31:57: Das schießt mich an.
00:32:00: Ich muss sagen es hat auch etwas krasses Ausmaß angenommen bei uns.
00:32:05: Was jetzt?
00:32:06: Der Fußballkonsum im Mai.
00:32:09: Also nebst dem Spielen Sind da so viele Fußballmatches momentan?
00:32:14: Jetzt kommen zwei im Kunde ja erst.
00:32:16: Ja,
00:32:16: ja!
00:32:18: Ich weiss nicht ob ich in dem Podcast schon mal gesagt habe wie du durch den Fußball schaust, aber ich glaube ich muss das noch einmal erwähnen.
00:32:24: Das ist wirklich
00:32:25: lustig bis ein bisschen asozial.
00:32:28: So hat Grenzen zu asozial... Also du hast ja einfach die Kopfhörer in der Ohren, wenn ihr das an Gallows spielt und lauft durch die Wohnung.
00:32:40: oder gestern bist du im Auto neben mir gesessen, eine Stunde.
00:32:43: Also ich bin gefahren und du sitzt auf dem Beifahrersitz.
00:32:46: Ich kann aber nicht mit dir reden, weil du einen Kopfhörer im Ohr hast und die FC Saint-Gade Radio los ist?
00:32:55: Genau, James Verlie.
00:32:59: Du bist nicht ansprechbar, aber du bist ja wirklich da ... Das ist schon etwas komisch.
00:33:05: Nein, es ist ja noch schlimmer, wenn du ... Du bist schon
00:33:08: was?
00:33:08: Eigentlich eine Tiefung!
00:33:09: Nein,
00:33:09: das ist schon schlimmer noch, wenn der Match am Fernseher kommt und ich gleichzeitig die Radio lasse.
00:33:15: Und dann bin ich immer voraus.
00:33:18: Das ist mein Herzberuhigen, damit ich keinen Herzen im Farkte bekomme.
00:33:22: Und
00:33:22: ich mache mir wirklich etwas Sorgen um das Herz, wenn es manchmal der Radio muss los.
00:33:26: Weil er ist ja so übersteuert, so krass, emotional.
00:33:28: Sie sind Fans!
00:33:30: Das
00:33:31: macht mich
00:33:33: auch nicht nervös.
00:33:34: Ich war wahrscheinlich im Gepfinal mit dem Radio im Ohr, aber dort habe ich ihn dann natürlich nicht, da bin ich eher ein bisschen hinten rein.
00:33:41: Also
00:33:42: am Gepfinale bist du alleine beim Stadion?
00:33:44: Ja Dann kannst du doch nicht gleichzeitig Radio loslassen.
00:33:47: Wieso nicht?
00:33:47: Nein, nein!
00:33:47: Ich war mal in Südamerika am Match.
00:33:51: Dort hat es sehr oft geklappt und mit den kleinen Transistorradios sind sie im Stadion gekommen und haben gleichzeitig Radio gelassen.
00:33:58: Also weil man nicht aufs Spielfeld
00:33:59: war oder ... Nein, wenn Sie einen Kult gefunden haben, wenn noch so ein Radiomodellator ein bisschen Sachen kommentiert hätte.
00:34:08: Peru gegen Ecuador ist das gewesen, das weiss ich noch, das Länderspiel.
00:34:11: Genau, also wie lange ist das gerade so klein?
00:34:14: Nicht wegen mir, sondern wegen uns am kleinsten.
00:34:17: Und wenn ich auf die WM schaue, wo bei uns jeden Tag Fussball läuft?
00:34:23: Vermutlich schon.
00:34:24: Es kommen aber auch viele Spiele im Morgen um fünf Uhr.
00:34:27: Die Österreicher haben es so schlecht getroffen, dass sie das Nacht am vier oder fünf spielen.
00:34:32: Die Schweiz hat noch Glück
00:34:33: gehabt ... Ja, da würden Sie ja auch
00:34:36: schauen.
00:34:39: Das wäre mein Typpunkt, den erinnere ich zumindest.
00:34:43: Was ist dein
00:34:44: Ding?
00:34:44: Ich habe ja meinen Tiefpunkt, ich habe das schon erzählt.
00:34:47: Du lachst schon etwas... Aber sie sind immer so ein wenig self-referenziell und weinerlich.
00:34:53: Ich gebe es wirklich zu.
00:34:54: Wir hatten eine Läsung in Tiefen.
00:34:58: Mega schöne Läsungen!
00:34:59: In der Bibliothek im Tief.
00:35:01: Mega cool.
00:35:03: Eine von den letzten Lesungen noch mit meinem aktuellen Buch.
00:35:06: Und dann bin ich meine Mutter in Kogologo.
00:35:09: Meine Mutter ist fünffendachtig.
00:35:11: Und wir sind mit dem Auto heimgefahren.
00:35:13: Und dann ist es plötzlich hinter mir, da gab es Blaulicht und die Polizei.
00:35:18: Dann waren sie voraus gefahren.
00:35:21: Sie hatten so ein Zeichen hinter uns hergefahren oder keine Ahnung, was das geschrieben war.
00:35:29: Wir mussten uns rechts raus.
00:35:32: Ich habe das noch nie erlebt.
00:35:33: Seit ich Autofahrer habe ich das noch nicht erlebt und dann ist es tatsächlich kein Ton zu spülen, ab und zu rauszuroden.
00:35:39: Absurderweise schreibe ich in meinem Krimi über diese und ich hatte mit dem Medienchef von denen schon zu tun.
00:35:44: Sie nahm mich aus.
00:35:46: Ich sagte ihnen auch gestern mit Marcel Verlin mit dem Medie-Chef telefoniert.
00:35:51: Sie wollte so ein bisschen mich wichtig machen, dass sich Leute kennen.
00:35:56: Es ging gar nicht so stark auf das Eingang, sie war sehr professionell.
00:36:00: Und am Schluss sagt der eine Polizist so, dass er seine Schwester sieht.
00:36:05: Ich habe das Tier nicht erzählt, weil es mir so peinlich war ... Das
00:36:15: ist eigentlich fast das Schlimmste daran!
00:36:18: Ich glaube, sie erzählt oder meine Schwester?
00:36:20: Sie hat deine Schwester verzählt und deine Schwuster hat
00:36:22: es mir verzählert.
00:36:24: Sie konnte nicht mehr vor dem
00:36:26: Land.
00:36:26: Für meine Mutter ist das nach den Höhepunkten des Monats.
00:36:29: Und ich habe dann angefangen an so ein Shampoos-Google, wo meine Haare etwas weniger grau machen.
00:36:39: Es hat schon sehr stark mit meinen grauen Haaren zu.
00:36:41: Ich hatte einfach immer graueren Haar!
00:36:43: Hat
00:36:43: er das ohne Irini gesagt, dass du zum Beispiel ihr schmeicheln musst, sondern schon
00:36:49: etwas ernst?
00:36:52: Das weiss ich nicht.
00:36:53: Es kann gut sein, dass er die Schmeichel hat.
00:36:54: Ich würde es einfach so frameen jetzt.
00:36:57: Aber
00:36:58: ich gebe wirklich zu, dass das mich beschäftigt hat und es gab viel mit meinen grauen Haar zu tun.
00:37:04: Gut, es war dunkel.
00:37:06: Aber es hat mich schon beschäftigt!
00:37:08: Das ist das Thema älterwerden?
00:37:09: Ist ja so ... Wir haben
00:37:11: ja erzählt von deiner ADHS-Abklärung, die im Bericht steht deutlich jünger als sehender.
00:37:17: Das hast du schon erwähnt?
00:37:19: Ja genau.
00:37:21: Die hat man wahrscheinlich auch schleimen wollen.
00:37:23: Du hast
00:37:27: einen rustigen Tiefpunkt.
00:37:31: Hey, jetzt aber noch mal kurz zum Thema Essen.
00:37:34: Ja?
00:37:34: Ich kann euch das gleich anschauen, hier dieses Programm hast du also ein paar Punkte aufgeschrieben, die ich eben noch nicht durchgelesen habe.
00:37:41: Ich habe es jetzt gerade kurz durchgelsen.
00:37:42: Und hast du etwas gefunden...
00:37:43: Ich habe einfach noch etwas, was ich gedacht habe, müssen wir vielleicht noch ansprechen.
00:37:48: Du hast die Frage aufgeschoben, gibt es gute und schlechte Lebensmittel?
00:37:51: Ja!
00:37:52: Und ich glaube schon mehrmals gehört zu haben, dass man das wirklich weniger machen soll.
00:37:59: Bös und das ist gut.
00:38:02: Ich erlebe aber sehr häufig, dass man es macht.
00:38:04: Und ich finde auch wir machen es ein bisschen?
00:38:07: Ja, man sagt ja immer, quasi Zucker ist bös.
00:38:09: Das ist so eine Common Sense, die eigentlich alle haben!
00:38:13: Das ist wie so... Kinder haben ungern Schokolade und gehören der ganze Zeit, Zucker ist böse.
00:38:18: Genau.
00:38:18: also ich versuche es wirklich nicht festzumachen.
00:38:21: Also ich versuch wirklich ihnen zu sagen, nein Schokoladen ist im Fall überhaupt nicht schlimm, du musst einfach nicht gerade zwei Tafeln essen.
00:38:28: Aber ich habe das Gefühl, dass es sehr oft gemacht wird.
00:38:30: Ich erlebe das so oft bei kleineren Kindern oder auf dem Spielplatz wirklich so ... Nein, ja nicht zu uns.
00:38:35: Nein, das hat Zucker innen!
00:38:38: Oder so, dass ich erst fünf Stück Gurken habe, dann darfst du nachher ein Schöckchen haben.
00:38:44: Und das ist ja mega.
00:38:46: ihm das Suggerieren von ... Gurken ist gut und Schokolade ist böse.
00:38:50: Warum ist das so schlimm?
00:38:51: Weil es einen unnatürlichen Essverhalten führt.
00:38:54: Würdest du das sagen?
00:38:55: Ich glaube einfach, man hat immer nur diese Gefahr im Kopf
00:38:58: von,
00:38:59: ich weiss gar nicht welche Gefahr.
00:39:01: Was ist die Angst?
00:39:02: Das Kind könnte ungesund
00:39:04: werden oder die
00:39:06: Diabetes bekommen
00:39:07: ... Die Angst ist völlig klar, dass wenn man alles geht, dann könnte das Kind dick werden.
00:39:14: Ungesund werden, Beschwerden bekommen, Diabetes, Krankheiten.
00:39:18: Das ist doch die Angst oder der Hinterlitz?
00:39:22: Das weiss man nur wegen einer Glasse.
00:39:24: Aber die Angst hast du selber für dich und überdreist dich auch als Kind!
00:39:27: Ich glaube selbst haben viele Leute einfach auch Angst.
00:39:31: Wenn ich zu viel Zucker esse, geht es mir noch schlechter.
00:39:34: Aber oft tut mich ja kognitiv in Dissonanz.
00:39:37: Man zupft mega viel Alkohol und beschäftigt sich damit, dass wir jetzt irgendwie Linsen essen.
00:39:43: Das ist auch etwas absurde.
00:39:45: Genau, aber
00:39:47: was
00:39:47: ich dazu will sagen, was ich noch wichtig finde ... Wir beschäftigen sich wie nur mit dem körperlichen Spektrum und natürlich bin ich jetzt ein wenig berufsverzerrt.
00:39:57: Ist mein Blick auf das?
00:39:58: Aber medizinische potenzielle Essstörungen beschäftigt man sich dann wie nicht!
00:40:03: Und ich habe immer das Gefühl wenn du deinen Kind einfach ab klein immer sagst, hey süss ist böse.
00:40:10: Wisse Pasta ist bösen wenn sie nicht irgendwie aus Dinkelmehl gemacht ist.
00:40:14: oder ich sage es jetzt auch wieder ein wenig überspitzt und Glasse ist böses und Schokie ist bös.
00:40:18: und eigentlich das ist alles bös.
00:40:21: Ich weiss ja nicht... Das finde ich kann ja auch irgendwie etwas gefährlich sein, oder?
00:40:26: Weil eben Kinder machen dann nach und wenn sie ihre Eltern sehen, dass sie einfach nur ein Rüblei zum Mittag essen Und nur die vermeintlich gesunden Sachen kann das auch in einer Mangelernährung oder sogar in einem Orthorexie ein eher neueren Begriff, was darum geht.
00:40:44: Diese Sucht sich gesund zu ernähren sozusagen?
00:40:48: Oder eben einfach auch in eine Magersucht oder so?
00:40:52: Das kann man einfach führen und ich finde das wirklich zu wenig... Reihen für die psychische Gesundheit wäre es vielleicht schon gut, einfach etwas natürlicher zu essen und sich weniger mit dem zu beschäftigen.
00:41:02: Und eben weniger zu bewerten!
00:41:04: Ja, ja...
00:41:05: Ich finde es eigentlich auch cooler wenn man das geniessen kann, wenn ein Kind gelassen ist.
00:41:10: Wenn ich das genießen kann ohne im Hinterkopf so eine Stimme habe, in der ihr sagt, ah, das ist eigentlich etwas Böses und ich muss es jetzt mit einer Peperonie kompensieren?
00:41:19: Absolut!
00:41:20: Da feiere ich auch manchmal so die einen Italos, die irgendeine Kinder für Glasses gehen.
00:41:28: Die haben einfach sehr Spaß und sind sehr glücklich.
00:41:33: Dass man glücklich ist und es gut miteinander hat, sagt mir auch eine soziale Beziehung.
00:41:37: Das führt ja auch zur Gesundheit!
00:41:39: Wenn man das nur eindimensional auf die Ernährung geht, kann es nicht sein?
00:41:46: Genau, genau.
00:41:47: Das war noch ein wichtiger Punkt für
00:41:49: mich.
00:41:51: Ja, was wir oft schon angesprochen haben ist das Thema Znünis.
00:41:54: Da hatten wir hier schon ein paar Mal, dass das natürlich auch eher so etwas einen Druck ist, wo vielleicht dann heißt du musst deine Kinder gesunde Znunis mitgeben, sie essen es aber nicht.
00:42:04: und da ist wieder genau das gleiche Thema.
00:42:06: Wenn du ihnen dort zu viel Stress gibt, haben Sie auch das Gefühl, sie fühlen sich immer ein bisschen schuldig mit Znune wenn sie nicht da essen, was eigentlich müssen sie essen?
00:42:13: Oh, ich habe mitbekommen,
00:42:14: was ich heute also zum Znuni mitgetan
00:42:16: habe.
00:42:16: Ich habe gehört, du hattest in die seltsige Popcorn-Nosüse gemischt.
00:42:22: Ah nein, noch etwas anderes!
00:42:23: Das habe ich mitbekommen.
00:42:24: und sie hat gesagt, dass es den Kindern gerne nicht
00:42:28: sagen
00:42:30: darf.
00:42:30: Doch das schon.
00:42:30: Aber ich habe noch ein Schokistängel heimlich eingepackt.
00:42:33: Wie weisst
00:42:33: du, er ist in einer Gurke nicht gewickelt oder was?
00:42:36: Er hat ja eine Sushi-Rolle mit einem Schokestängel.
00:42:39: Nein, er hat nicht mehr gerade... Jetzt geht es nicht so weit.
00:42:42: Und der ist super spaziert.
00:42:43: Immer erst nach dem Elvis Petty-Dilester-Tag.
00:42:45: Ich
00:42:46: konnte nicht aufstehen und hatte eine krisische Krise.
00:42:51: Heute hat es Waldmorgen, er geht sonst gerne.
00:42:56: Aber jetzt ist etwas über vier Tage so eine Krise ... Und dann habe ich gedacht, was mache ich?
00:43:03: Wie kann ich den überreden?
00:43:05: und hat gesagt, ich packe da schon die Stängel vor.
00:43:07: Du hast sie einfach heimlich essen, wenn es niemand sieht.
00:43:10: Hast
00:43:10: du ihm gesagt?
00:43:12: Also er muss sich jetzt irgendwo hinter einem Baum gestecken beim Zunühen.
00:43:15: Ja, ich weiss.
00:43:18: Aber sonst hätte man das nicht aufnehmen können.
00:43:20: Sonst hätten wir noch ein Riesen-Dinker, weil der nicht gegangen wäre.
00:43:23: Das stimmt.
00:43:24: Und das ist nur so eine kleine Kinderchokolade-Stängel.
00:43:27: Sie sind ja eigentlich klein.
00:43:28: Die haben irgendwie mehr in fünf Sekunden ...
00:43:31: Kinder-Schokolad ist ja mega gesund, oder?
00:43:33: Er hat ja Milch.
00:43:34: Er hat
00:43:35: Kalzium, genau!
00:43:37: Also hey... Wir sind eigentlich schon am Ende heute zu sagen, wir haben traditionellerweise noch unseren Kultur-Tipp als so ein wenig Rubrik.
00:43:46: Oder hast du noch etwas?
00:43:48: Du musst nicht unterbrechen, du unterbrechst eh.
00:43:50: Das ist das Konzept von unserem Podcast.
00:43:55: Was ich noch wichtig finde, die Kleinere Kinder haben, kann ich wirklich beruhigen.
00:43:59: Ich weiss auch nicht, ob sie jetzt beruhigt, dass wir eben gehört und Ärztinnen und Ärzte sagen, das ist alles okay.
00:44:06: Aber einen Grund, warum man sich jetzt wirklich sehr entspannt darüber reden kann – und ich bin bei uns zwei Kleineren, die sehr eidimensional essen, wirklich entspannt sind, weil ich gesehen habe, wie es sich bei den Größeren entwickelt hat, gerade bei unserer Tochter Nicht so zu sagen, jetzt mit Anführungszeichen gesund gegessen hat.
00:44:27: Und mit so elf, zwölf, die die Mädchen plötzlich alle zusammen abgemacht haben und zusammen gekocht haben, hat sie sich plötzlich angefangen für Sushi-Essen, Teigöre, irgendwelche ...
00:44:42: Gemüse?
00:44:42: Salat!
00:44:44: Mussaka!
00:44:44: Und eine Sache, das wäre vorher undenkbar gewesen.
00:44:48: Also wirklich... Sie hat dich auch nicht probiert?
00:44:51: Absolut.
00:44:51: Der Effekt sieht man jetzt beim zwölfjährigen Sohn schon, dass er viel öfter ist als in einem Restaurant.
00:44:57: Bestelle ich mal etwas exotisches.
00:45:00: Auch bei ihm sieht es den effekten Schock.
00:45:02: Den neunjährigen ist noch völlig last, damit er nur immer das Gleiche ist und dort sind wir wohl ruhiger geworden.
00:45:08: Genau!
00:45:08: Wir sind aber ganz spannend und beim Zwölfen genau so.
00:45:11: Ich gehe Burger essen bei Freunden ... Es ist wichtig, dass im Burger eine Salatplatte und Tomaten hat.
00:45:18: Das ist viel besser.
00:45:20: Vorher ist das nicht so ... Wie der soziale Druck von aussen hat, hat einen guten Effekt.
00:45:27: Darum bin ich entspannt.
00:45:28: Ich glaube, die wären irgendwann normal essen.
00:45:32: Ja, es ist gut, dass du das erwähnt
00:45:34: hast.
00:45:34: Wenn du zu mir drin bist, hast du ein Vier- oder Sechsjähriges Kind, der sich von Blutenspaghetti ernährt?
00:45:39: Dann hast du das Gefühl, oh Mann was ist wenn die mal mit zwanzig immer noch nur Blutdisch Baguette essen?
00:45:44: Ja.
00:45:45: Genau.
00:45:45: also noch als letztes der Kultur-Tipp.
00:45:48: Der Kultur-Typ genau.
00:45:50: Hast du etwas?
00:45:51: Ja!
00:45:52: Also...
00:45:52: Genau!
00:45:53: Habe ich das schon erwähnt?
00:45:55: Nein und zwar komme ich auch vom Fricktal Ursprünglich.
00:46:01: Und ich bin dort kürzlich auf dem Friktal der Krise weggekommen.
00:46:05: Ich hoffe, dass das jetzt nicht so erwähnt
00:46:07: ist ... Das ist gut!
00:46:10: Wenn wir jemanden getroffen haben, der von alten Folgen erzählt hat, dann sagt er doch, und ja, es ist manchmal so, wenn man es zweimal sagt, ist auch nicht so schlimm.
00:46:19: In
00:46:19: welchem Fall hat gestern ein Kollege gesagt, aber du bist vom Friktalen?
00:46:24: Das ist schon mega schön!
00:46:25: Ich habe das nie so schön gefunden.
00:46:30: Das habe ich öfters gehört, mir gefallen Berge besser.
00:46:33: Aber es gibt jetzt einen kommerzialisierten, friktalen Krisi-Weg und es ist eigentlich noch schön mit Kindern dort.
00:46:44: Ich war noch
00:46:45: nie auf dem Weg.
00:46:45: Ich mache eine Werbung für meine alte Heimat und will selber die Alpen aussuchen.
00:46:51: Und ich habe aber noch einen zweiten.
00:46:53: Und zwar ein Podcast, die Wittmerei heißt.
00:46:58: Es ist so eine Gespräche, in der er – ich nehme an, er heisst Wittmer – führt mit Leuten und das ist eine Folge, bei der er mit Margaret Stamm redet.
00:47:07: Sie ist ja RZ Wissenschaftlerin.
00:47:08: Ja!
00:47:09: Ich bin einfach sehr fresh irgendwie und es geht auch um Sachen wie Berufslehrer und so die ganze Bildungswege und ich finde sie hat richtig coole Ansichten, sie bringt coole Fakten Und ich habe ihn sehr gerne gelöst.
00:47:26: Ich habe auch einen Tipp für Jugendliche, und es ist jetzt ein bisschen plump wieder.
00:47:31: Ein Anrufviesig-Tipp, die beste Improgruppe der Welt macht eine Jugendkurs.
00:47:38: Björn gibt es am zehnten Agust bis zum zwölften Agust vor zehn Jahren bis zum eins für Jugendlichen so einen Sommerkurs, wo man Impro machen kann.
00:47:50: Klar, ich erwähne den hier, weil die Jugendkürs manchmal noch ... nicht so einfach sind zum Füllen, dass man dort Jugendliche zum Impro spielen bringt.
00:47:59: Aber das wird sicher mega cool.
00:48:00: und wenn ihr noch kein Sommerprogramm habt dann schickt euch eure Jugendlichen im Impro-Kurs.
00:48:05: bei anumviersich findet ihr alles unter www.viersi.ch Und uns finden hier überall, wo es Podcasts gibt.
00:48:14: Hinterlöhnt unsere Sterne, die Kommentare, schreibt uns und spreche uns beim Essen an was immer cool ist.
00:48:21: Essen, Fein trinken, Kaffee trinken ... Süßgetränke!
00:48:26: Aber ich habe den Cola-Konsum gerade exponentiell gestiegen.
00:48:31: Ich hatte gar nicht gerne Cola, aber jetzt sind die Panini-Bildchen.
00:48:35: Die einen sind nur auf den Kohlafläschen.
00:48:38: Das ist schon etwas nervig!
00:48:39: Siehst du, ich kenne jeden Tag wieder eine Colaflasche, die gekauft wurde?
00:48:45: Es ist wieder Kapitalismus in Reinkultur.
00:48:48: Aber es hört dann auch wieder auf.
00:48:50: Genau und geniesst Freude an uns und wir sehen uns wieder.
00:48:55: Tschüss!
00:48:57: Familie.
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