“Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben” – Glaubenssätze auf dem Prüfstand (Teil 2)
Shownotes
Vor zwanzig Folgen haben wir uns mit Glaubenssätzen auseinandergesetzt. Wir alle sind geprägt von diesen verinnerlichten Annahmen über uns selbst und die Welt. Gerade im Erziehungsalltag machen solche Glaubenssätze das Leben häufig nicht leichter.
Nun ist die Zeit gekommen: Vorhang auf für den zweiten Teil.
Wir gehen der Frage nach, wie sinnvoll es als Paar sein kann vor den Kindern zu streiten, wie ungerecht Qualitätszeit verteilt sein kann und ob Väter wirklich die besseren Mütter sind.
Und da es Yvonnes Glaubenssatz ist, dass solche Texte zu Podcastfolgen nie gelesen werden, sagen wir hier einfach noch: Hau dir das Familienchaos auf die Ohren!
Wir freuen uns über Feedback, Anregungen und Ideen auf familienchaos1@gmail.com oder auch auf Instagram.
Jingle: Christian Riesen www.riesenmusic.com
Grafik: Gil Weber
Transkript anzeigen
00:00:00: Familie.
00:00:02: Ein Podcast über das Leben mit vier Kindern zwischen Trotzphasen und Überdeckern.
00:00:08: Hallo, da ist Familie Chaos.
00:00:11: Und die haben mich gerade ausgeklagt weil ich ein schlechtes Intro gemacht habe und erklärt habe was wir für ein Podcast sind.
00:00:16: Aber das ist schon allen klar wenn sie es lesen.
00:00:19: Also ich weiss nicht ob du das sonst auch gemacht hast aber es war etwas komisch
00:00:25: Wenn du am Anfang so eine gewisse Flaske sagst und dann erklärt man, was es ist.
00:00:29: Es kann zum Beispiel geben, dass Leute nicht in Wien kommen.
00:00:32: Wir sind ein Paar mit vier Kindern.
00:00:34: Sie sind zwischen sechs Jahren und vierzehnt.
00:00:36: Und wir reden über das.
00:00:38: Aber du würdest sagen, die haben einfach schon gar nicht in den Klingeln.
00:00:40: Nein aber wenn ich jetzt das schon länger würde lassen, wäre ich jetzt mega langweilig, das zu hören.
00:00:47: Das weiss man ja dann schon!
00:00:49: Wir sind hier und wir freuen uns, dass wir miteinander reden können.
00:00:54: Es ist mega heiss, das ist schon mal klar.
00:00:57: An mir in der Schweiz trinkt Wasser.
00:00:59: Am halben Nünnen am Morgen sind wir schon wirklich pachnass?
00:01:02: Ja absolut!
00:01:04: Und bei Folge sechs haben wir über die Glaubenssets geredet.
00:01:09: Das war Teil eins.
00:01:10: Wir haben es ja am Wiktor zu verdanken, er hat noch einmal grünessus.
00:01:15: Er sagte, wo ist eigentlich Teil zwei?
00:01:19: Wir haben damals darüber geredet, wie sehr Glaubenssätze einem beeinflussen können.
00:01:24: Und wir haben einzelne Glauben-Sets rausgenommen und über diese geredeten.
00:01:28: Also bei Volk sechs, und jetzt haben wir ja schon irgendwie zwanzig oder ...?
00:01:32: Sechsundzwanzig ist das glaube
00:01:33: ich.
00:01:33: Wenn
00:01:34: Sie die falsche sagen, dann sieht man auch, ich glaube es sei sechzehnzwanziger.
00:01:37: Wir haben völlig vergessen, dass wir einen Teil zwei machen wollen aber wir holen den jetzt noch.
00:01:41: Wir hatten sogar extra die Folgen nochmal gelost
00:01:44: wenn wir nicht
00:01:44: mehr wissen was wir hier geredet haben.
00:01:46: Es gab ein paar spannende Glaubenssätze drunter und das lustige Stimm nacheinander war Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen.
00:01:54: hat deine Grossmutter Feedback gegeben.
00:01:57: Was macht einen Boar, wenn er seine Kühe nicht melkt?
00:02:01: Stimmt!
00:02:01: Auf unsere Ausführungen, dass man doch einfach die Arbeit, die Lücke und ein bisschen Vergnüge haben muss.
00:02:09: Ja okay.
00:02:09: Da habe ich noch etwas hergelassen.
00:02:11: Das war echt spannend.
00:02:12: Wir haben uns jetzt ein paar Glaubenssätze vorgenommen und gehen so durch die Tore.
00:02:18: Du hast auch schon noch etwas behindersinnst angemerkt, das könnte ja etwas autisch werden wenn wir hier einfach über die Glauben setzredet.
00:02:27: Aber es haben wir letztes Mal auch so
00:02:28: gemacht.
00:02:29: Es ist gerne einfach ein bisschen unser Senf dazu, haben ein bisschen etwas dazu gelesen aber das sind natürlich alles keine Wahrheiten.
00:02:35: für die einen der Stimmendeglaubenssetzen absolut nicht.
00:02:40: Genau, das ist doch ein Thema.
00:02:41: was sie überhaupt glauben zu setzen sind Sets wo man glaubt dass sie wahr sind und die können einem dann eigentlich beeinflussen.
00:02:50: oft sind es also Sprichwörter wo man mal gesagt hat und man geht davon aus kannst du ja als Psychologin vielleicht noch mehr dazu sagen dass die einem eben könnte unterstützen aber sie könnten auch negativ beeinflussen.
00:03:04: Also das sind jetzt wirklich mehr so etwas Sprüche oder?
00:03:07: In den Psychologieren hat man von Lebenssätzen oft Dinge, die einem gar nicht so bewusst sind.
00:03:13: Keine Ahnung!
00:03:13: Ich werde nur geliebt, wenn ich Leistung erbringe.
00:03:16: Ein Kind sagt sich das ja nicht.
00:03:19: Das schreibt sich diesen Satz nicht auf.
00:03:21: Aber es tut sich trotzdem megafest verinnerlichen und um das geht's jetzt nicht.
00:03:25: Es geht nicht um diese krassen psychologischen Prägungen sondern um gesellschaftliche Lebenssätze.
00:03:31: Ja, aber wir gehen gleich ...
00:03:33: Als Sprichwärter werden sie weiter transportiert.
00:03:35: Wir
00:03:36: gehen gleich davon aus, dass sie uns beeinflussen.
00:03:39: Genau, auf jeden Fall!
00:03:40: Also kommen wir einfach mal mit einem
00:03:42: an.
00:03:43: Der erste, den wir aufgeschoben haben, ist später wirst du uns noch dafür dankbar sein?
00:03:50: So ein Klassiker, oder?
00:03:51: Da sagt man vielleicht sogar manchmal in diesen Worten auch.
00:03:53: Haben das deine Eltern zu dir gesagt?
00:03:55: Ich weiss es gar nicht, da könnte ich dich jetzt nicht so sagen... Ich bin nicht sicher.
00:04:02: Nein, ich glaube nicht einmal, dass Sie das so haben.
00:04:04: Ich würde Ihnen jetzt gar nicht sagen ...
00:04:05: Bei dir?
00:04:06: Ich habe das nicht von Lehrpersonen im Kopf.
00:04:09: Ah, also jetzt musst du lernen und durch den Scheiß durch.
00:04:13: Und du wirst mir dann dankbar sein!
00:04:14: Aber ich kann es manchmal schon auch im Kopf, ich sage das nicht zu uns als Kind, aber ich denke manchmal ist es schon auch so... Also hoffentlich bist du mal etwas dankbar dafür.
00:04:25: Ja in diesem Leben steckt ja eine grosse Hoffnung dass man es um Kinder gut tut oder ein Kind erzieht.
00:04:35: Und das Kind ist dankbar, auf das zu schauen.
00:04:39: Das ist ja irgendwo durch einen Menschlich.
00:04:41: Genau so investierst du in die Erziehung?
00:04:46: Also in das Kind und ganz viel Zeit und Energie.
00:04:50: Und dann hoffn ich, dass es irgendwann mal mit den Risschen mega dankbar zurückguckt ... auf all das, was man gemacht hat.
00:04:58: Und das ist natürlich sehr häufig nicht so.
00:05:02: Man weiss es einfach nicht?
00:05:04: Ich bin auch etwas ... Jobprägt.
00:05:07: Es sind viele Fälle, wo das nicht der Fall ist.
00:05:13: Aber man hofft eigentlich Sachen zu machen, die für das Kind positiv sind.
00:05:17: Das ist eine langfristige, ein glücklicher Erwachsenen aus dem Kind.
00:05:22: oder was ist das?
00:05:23: Ja, aber wenn du sagst, bist du schon prägt, dann ist es für dich mir mal brutal.
00:05:26: Du vielleicht findest ja die Eltern haben dir irgendwie so ein Besten.
00:05:30: Ich gebe dich an den berühmten Satz, ich will dir nur das Beste für dich und das Kind.
00:05:35: Oder du spürt ihr Erwachsene und sagt dann ja nein eigentlich habt ihr alles falsch gemacht.
00:05:39: Hey!
00:05:40: Es ist eher so dass ich in meinem Job bin durch meine eigenen Kinder mega prägzt.
00:05:45: Ich versuche, das ein wenig auseinanderzuhalten.
00:05:48: Seit ich Kinder habe, falls es mir so schwer ist, wenn wir Leute sagen ... Erwachsene!
00:05:53: Ja ... Sie haben den Kontakt zu einer älteren ... Im extremsten Fall abbrechen oder einfach auch keine tiefe Beziehung.
00:06:01: Weil sie werfen ihnen das, das und das vor.
00:06:04: Und seit ich Kinder hab, auch schon seit mehreren Jahren, sehe ich dann aber oft denke ich so ... Ich rede nicht von Gewalt und schlimmer Sachen.
00:06:16: Die haben gewisse Bestenwählen, die haben in diesem Moment ... Manchmal machte es für mich offensichtlich alles mit guten Intentionen.
00:06:25: Das war wie ein Nichtsrichtiger für das Kind.
00:06:28: Das fliegt dann jetzt um die Ohren.
00:06:31: In meinen Mutterrollen habe ich gedacht, oh mein Gott, nein, wenn das meine Kinder würden!
00:06:37: Sie hat natürlich recht, aber gleichzeitig ... dass sie ihn nicht gut getan hat.
00:06:43: Aber gleichzeitig ist es so, dass wir ja schon ...
00:06:46: Ich
00:06:47: unterstelle meist die Eltern, dass ich wirklich das, was sie als besten sehen kann für ihre Kinder.
00:06:53: Aber diese Hoffnung habe ich auch sehr fest.
00:06:57: Eine gute Beziehung zu deinen Kindern, wenn Sie erwachsen sind, das schwingt da mit?
00:07:01: Ja,
00:07:02: aber eben auch die Angst schwingte damit, dass du Angst hast vielleicht ... dass sie dir mal nicht dankbar sind für das, was du eigentlich investiert hast in die Erziehung.
00:07:12: Ich finde auch, es ist total menschlich.
00:07:15: Wahrscheinlich ist es gefährlich, dass ... Du hast mich jetzt gefragt.
00:07:19: Ich glaube meine Eltern haben das nicht gemacht.
00:07:20: Das auch so zu sagen.
00:07:21: Hey!
00:07:22: Jetzt musst du ins Zimmer und hast keine Ahnung.
00:07:25: Also ich sage jetzt ein extremes Beispiel.
00:07:27: Ich gebe dir jetzt dein sperrtes Zimmer rein und so.
00:07:30: Und du wirst mir später mal dafür dankbar sein.
00:07:32: Weil meine Erziehungsmethode ist richtig.
00:07:35: Ich finde es etwas fatal.
00:07:37: Das ist ein extremes Beispiel, aber was ist dann zum Beispiel wenn Eltern sagen du kommst bis zu fünfzehn in kein Handy über und du wirst mir später noch dankbar sein?
00:07:48: Kann ja wirklich sein!
00:07:49: Und in diesem Moment findet das den Jugendlichen sehr schlimm und vielleicht wird er das immer in eine Vorwerfe und vielleicht werde mit sechszehn mega dankbar sind.
00:07:59: also wer weiß...
00:08:00: ich würde auch sagen diesen Satz sollte man so nicht aussprechen.
00:08:04: Du denkst ja tatsächlich, wenn du deinem Kind keine Social-Media gehst mit den dreizehn und vierzehn Jahren, dann gehst du davon aus.
00:08:12: Ja, da bist du wahrscheinlich noch dankbar, weil ich auch mehr Qualitie-Time gebe.
00:08:16: Ich habe verhindert, dass du in irgendwelchen Holes abdrifftest, die nicht gut sind für dich.
00:08:21: Aber das kannst du und darfst schon einfach nichts sagen oder?
00:08:24: Also findest du es falsch zum...
00:08:26: Ja, also der Punkt ist wenn du das sagst... Also du kannst schon sagen, aber es provoziert einfach noch eine Gegenreaktion.
00:08:33: Aber es schwingt natürlich mit!
00:08:35: Genau.
00:08:37: Also von dem her spannend, also jetzt mit Social Media, ich habe wirklich etwas, was ich finde das macht Sinn.
00:08:44: Nächster Glaubenssatz, ganz etwas anderes.
00:08:47: und dann finde ich einfach noch spannend weil er mich auch so ein bisschen prägt.
00:08:51: Ein Indianer kennt keinen Schmerz.
00:09:00: Jetzt muss ich kurz ... Ein kurzer Exkurs.
00:09:03: Der Begriff
00:09:04: ... Kolonialzeit, oder?
00:09:05: Nein,
00:09:05: einfach der Begriff Indianer ist eine Hochgradung.
00:09:09: absurd, kann man schon mal sagen.
00:09:11: Denn der Kolumbus wollte Indien entdecken und war dann überall auf Amerikanisch-Kontinenten.
00:09:21: Er sagte, das sind jetzt die Indien, also das sind Indios.
00:09:24: Und dann einfach alle diese ... als Indianer bezeichnet.
00:09:29: Es ist von dem her noch absurder, weil das sind hunderte Tausende von verschiedenen Stimmen, wo verschiedene Sprachen und Kulturen haben, also wenn wir jetzt Nord- und Südamerika so ein bisschen zusammennehmen.
00:09:39: Und all die hat er einfach unter einem Begriff subsumiert!
00:09:43: Also es wäre etwas Gleiche, wie wenn Majas auf Europa kommen und alle Europäer gesagt haben, dass sie nicht Chinesen sind, denn wir wollten China entdecken.
00:09:56: Genus sagen oder so.
00:09:58: Das wäre genau das Gleiche.
00:09:59: Und da steckt die Absurdität für den Begriff drin, also dann macht es irgendwo durchaus Sinn, dass man ihn nicht verwendet und natürlich noch viel versteht...
00:10:10: Also als ich hinwach, sind ja alle damit auf, dass wir das nicht mehr sagen.
00:10:12: Ja,
00:10:13: genau.
00:10:14: Für
00:10:14: uns war das nur so common sense, dass er das gesagt hat?
00:10:17: Natürlich!
00:10:18: Vielleicht ein bisschen blöd, aber hier ist es auch nicht so schlimm.
00:10:23: Wir haben ja nicht so viel zu tun mit Native Americans oder in Amerika ist das noch viel Verständlicher, dass man das nicht mehr braucht.
00:10:30: Oder ich glaube in Kanada nennen sie First Nation weil das sind einfach diejenigen, die dort gelebt haben.
00:10:35: Punkt genau.
00:10:37: Aber der Spruch ist trotzdem für mich schon prägend sein.
00:10:41: Man hat zum Beispiel manchmal gesagt einen Jungwächter frisst zehn Kilo Dreck im Jahr.
00:10:46: Du musst nicht den Dreck vom Würstchen wäschen, denn das tut dir noch gut.
00:10:53: Ich habe mich jetzt gefragt, ob du es auf die Bube bezogen hast?
00:10:57: Ja, nein!
00:10:59: Mir hat das auch niemand gesagt.
00:11:00: Es ist sicher eine, die sehr viel öfters Buben hören als Mädchen.
00:11:04: Absolut.
00:11:07: Und diese kolonial-zeitlichen Abenteurerromänen waren ja auch Männer.
00:11:12: die sich so verhalten haben, nach dem
00:11:15: Klischee.
00:11:16: Du
00:11:17: verspürst keinen Schmerz und wenn du Schmerzen verspüre, dann zeigst du ihn nicht?
00:11:20: Ja
00:11:20: natürlich!
00:11:21: Und die Frage ist aber wie viel sprekt das unsere Erziege noch heute?
00:11:26: Weisst du ich habe mich das ein wenig gefragt?
00:11:28: Du schaust mit dir an wie du siehst, jetzt können wir zum Nächsten gehen... Nein!
00:11:32: Aber ich spreke mich immer noch und ich bin immer noch so ein bisschen, hey komm jetzt, da ist es nicht zu schwierig und ob das gut oder schlecht ist kann ich gar nicht beurteilen.
00:11:41: Ab im Fußball, wenn es umgekehrt ist und wehledigt wird, denke ich, komm, ein richtiger Fussballer kennt keinen Schmerz.
00:11:53: Ich glaube
00:11:55: nicht, dass man meinen Wetter geht und das nicht relevant ist.
00:11:58: Denn den Satz an sich klar würde ich niemals so verbalisieren.
00:12:01: Aber ich habe mich gefragt ob das immer noch ein bisschen in uns verankert ist bei dem Umgang mit Mädchen und Buben?
00:12:11: Ja.
00:12:12: Ich ertape mich schon oft, dass ich zu den Buben, aber sie sind kleiner als unsere Tochter, sagen, wenn sie umgekehrt haben, dass sich diejenigen finden, dass es nicht so schlimm ist und sie erst mal nicht reagieren.
00:12:25: Also ein bisschen ... Ich bin es nicht jemandem, der räumt und sagt, oh nein, hast du dich am Knie verletzt?
00:12:31: Und wie schlimm!
00:12:33: Und ob ich hier einen Unterschied zwischen mehr oder weniger gut mache.
00:12:35: Ich weiss das nicht.
00:12:38: Drei Buben, die viel mehr umgehen und sich viel mehr verletzen als unsere Tochter.
00:12:42: Ja du hast jetzt so ein bisschen gender...
00:12:43: Ich weiss es nicht!
00:12:44: Ich sehe das als Gender-Geschichte.
00:12:46: Bei
00:12:47: mir wäre Skandermaus für dieses Thema, weil ich glaube auch schon bei unserer Tochter habe mich vorgenommen, wenn du keine Molaputze und aufstehst.
00:12:56: Und ich bin nicht der taffi Typ.
00:12:58: Aber gleich bin ich so prägt von dem auch.
00:13:01: Sogar im Sport, du musst manchmal durch die Scheisse durch.
00:13:05: Das gehört einfach wieder zu und nicht immer ... Ja!
00:13:10: Ich sage es einfach so, man kann auch sagen das ist einfach nicht richtig aber... Ich habe das ein bisschen ja?
00:13:15: Ja, aber eben ich frage mich gleich ob's also für mich ist die spannende Frage ob das eine Gender-Ding ist.
00:13:22: Ist es wahrscheinlich schon
00:13:24: auch?
00:13:24: Und ich kann es gar nicht beurteilen bei uns weil.. Ja, ich weiss das nicht.
00:13:30: Aber ich habe irgendwie ein Gefühl ... Manchmal ist es auch wenn ich tausende Leute beobachte auf Spielplätze.
00:13:35: Vielleicht interpretiere ich mich sehr und überpsychologisiere.
00:13:40: Ich habe das Gefühl, dass ich so viele Väteren sehe... Ich sage es vor allem im Vetter, in einer Mädchen-Nahe rennen, wenn sie sich ein bisschen aufschürfen.
00:13:48: Das ist ein Riesendrama und ... Also nicht die Mädchen, sondern den Vetteren!
00:13:53: Und wirklich irgendwie einen halben Gips anlegen zu den Schürfenwunden.
00:13:57: Wie Puppen?
00:13:58: Viel mehr.
00:13:59: Die laufen immer mit offenen Wunden und das gehört auch dazu.
00:14:01: Ja, ja,
00:14:02: das
00:14:03: stimmt schon.
00:14:03: Es ist eine gesellschaftliche Prägung.
00:14:05: Und das kann man wieso etwas auf das abbrechen.
00:14:09: Ja, weil hier ist es wirklich Indiana.
00:14:11: Also Maden-Winnigum.
00:14:13: Genau!
00:14:14: Karl May war zum Beispiel nie in Nordamerika gewesen, wo er die Bücher geschrieben hat über Indiana.
00:14:22: Aber findest du es dann gut, dass du so bist?
00:14:26: Also weißt du was du sagst?
00:14:28: Keine Ahnung, du hast irgendwie Schmerzen oder so... Ich meine, wenn du Kopfweh hast, du erwähnst das.
00:14:33: Du hattest mega Kopfweh und nachher nimmst du gerade den Tabletten, dann sagst du nichts mehr.
00:14:39: Dass du es nicht gruselst,
00:14:42: drüber
00:14:42: reden oder nicht so... Du willst, dass du auch nicht so gross mitleidest.
00:14:48: Ich habe hier schon genug gesagt, dass ich dafür bin, dass Männer über ihre Gefühle sprechen und all das.
00:14:54: Ich hoffe, dass er mir nicht falsch versteht.
00:14:57: Da bin ich schon ein wenig der, der sagt ja.
00:15:01: Schmerzen gehört, umgekehrt musst du einfach und dann geht es darum wirklich auch wieder aufzustehen.
00:15:07: Es passiert einfach, es gehört zum Leben.
00:15:09: Und zu fest in dem Fest hangen finde ich auch nicht so gut.
00:15:14: Jetzt geht's mal schlecht und das finde ich grundsätzlich auch nicht unbedingt nur nützlich.
00:15:22: Ja also ich meine, ich find das okay wenn der Führer ... über Gefühle und psychischen Schmerzen reden, wenn das dafür etwas verbreiteter wird.
00:15:30: Das finde ich wieder wichtig.
00:15:32: Ja... Aber
00:15:34: es wäre emotionaler Schmerz.
00:15:36: Ein Bub kommt heim und ist sehr traurig, weil er ausgelacht worden ist, dass er über das sprechen kann und brüllen kann.
00:15:45: Es ist viel wichtiger als ... Ja, als jetzt der Umgang mit einer Stürfunde.
00:15:51: Ja, ich sehe es aber sehr körperlich.
00:15:52: Also die Indianer keiten von seinem Ross und dann steht er wieder rauf, geht heim und spricht mit seinen Kollegen über seine Gefühle, dass es ihm schwerfällt zu reiten oder so.
00:16:09: Ich sehe sie sehr körperlich.
00:16:11: Okay,
00:16:11: am
00:16:12: nächsten.
00:16:13: Streiten vor dem Kind ist tabu!
00:16:16: Ich habe mir etwas
00:16:21: überlegt.
00:16:25: Der Vorteil, wenn Kinder nicht mit erleben oder nicht gross streiten, gibt ihnen ein großes Sicherheitsgefühl vermutlich.
00:16:34: Es schützt sie vor Verlustängern.
00:16:36: Kinder haben sehr häufig Angst, älteren sich trennen zu können.
00:16:40: Jeder Streit, wenn es um einen Socken geht ... Ich kann das wieder auslösen.
00:16:45: Das heisst ein Schützzieh vor dem.
00:16:47: Ein Schütztier auch überfordert und für Loyalitätskonflikte.
00:16:52: Zu wem stehe ich jetzt?
00:16:55: auf welcher Seite bin ich?
00:16:57: Und gleichzeitig, wenn kein Konflikt von ihnen erleben wird, haben sie keine Vorbildfunktion.
00:17:03: Wie geht man mit Konflikten um?
00:17:05: Irgendwo muss man lernen, wie ein Konflikt entstehen kann und wie es aus dem Ausland kommt.
00:17:13: Und das wird mir dann nicht vorgelebt.
00:17:17: und auch eine gewisse Fehlerkultur, die nicht gelebt werden.
00:17:23: Genau.
00:17:24: Das sind meine Pro-Kontraggedanke, aber ich habe noch keine konkreten Einungen dazu.
00:17:28: Ich finde einfach das Wort Tabu auch viel zu stark.
00:17:31: Es ist absolut tabu vor dem Kind zu streiten.
00:17:34: Man sollte es um keinen Preis machen, denn das würde ja dazu führen, dass man dann oft so die Tense Moments hat.
00:17:42: Dass man eine riesige Spannung hat, also quasi die Erwachsenen nerven sich über einen Amt und sagen, nein, wir dürfen nicht streiten vor dem Kinder Und das ist dann auch keine angenehme Atmosphäre, die das Kind mitbekommt.
00:17:56: Wenn du ja um Kinder bist oder gerade in den Ferien, wo es gar nicht möglich ist, irgendwo weg zu gehen ... Dann ist diese Atmospherin im Raum.
00:18:06: Ich weiss genau, was du meinst, aber ich finde trotzdem die Vorstellung, dass du in den Fähren bist und die Eltern nerven sich brutal übereinander.
00:18:13: Haben sie wirklich nicht gut?
00:18:14: Und seit zwei Wochen kommts zusammenreden!
00:18:17: Sie gehen sich massiv aus dem Weg und reden fast nicht zusammen.
00:18:20: Ich glaube, das ist für ein Kind immer noch angenehmer als sie sind die ganze Zeit am Stritten.
00:18:23: Das Kind steht auf und schritt schon wegen einem Geschirrspüler, weil wir einen Ausflug machen oder was es zu Nacht gibt.
00:18:31: Und wer bringt Kinder ins Bett?
00:18:33: Ich glaube ... Man kann sagen ja, Kinder sind feinfühlig aber ich glaube, dass permanent stritten ist für Kinder wahrscheinlich anstrengender.
00:18:43: Das glaube ich auch!
00:18:44: Was mich manchmal macht ist, wenn wir einen Streit haben und den Kind noch erklärt, was es genau war.
00:18:52: Das finde ich auch immer gut.
00:18:54: Ja, wir streiten wegen dem, das ist nicht so schlimm.
00:18:57: Ich bin manchmal emotional und dann hebe ich um einander oder so.
00:19:02: Aber dass man es wie auch erklärt ... Wir sind ja so nicht nachgetragen, dass es gleich wieder vorbei ist.
00:19:08: Und das finde ich eigentlich noch ... ... der Kind zu erklären, warum Mama sich genervt hat.
00:19:14: Weil ich wieder mal das gemacht habe.
00:19:17: oder findest du es gar nicht richtig?
00:19:19: Ja, doch absolut.
00:19:19: Ich merke ja auch, wenn ich mich nervt.
00:19:22: Aber das sind so kleine Kleinigkeiten.
00:19:25: Das können Kinder in Ordnung.
00:19:26: Das sind immer nur Sachen, die wir uns übernachten, dass sie sich nerven.
00:19:32: Aber einen grossen Streit haben wir jetzt einfach
00:19:38: noch
00:19:38: nie.
00:19:40: Aber du sagst, es sind Kliniken.
00:19:41: Das stimmt nicht ganz!
00:19:45: Du sagst jetzt ja, dass es in der Klinik steht aber wir sind irgendwo auf der Autobahn und ich habe die Ausfahrt verpasst, weil ich irgendwie eine Pen-Welt zu mir ... Ich sagte das drei Mal, dass ich jetzt wieder fahre.
00:19:56: Und dann bist du trotzdem laut und hässig und im Nachhinein ... Kinder sind nicht vielefühlig?
00:20:01: Nein, sie finden so... Mutter findet jetzt den Vater der letzte Trottel, weil er kein Auto fahren will.
00:20:07: Und das kommt bei ihnen auch als Streit an!
00:20:10: Man geht ja nicht nur, dass ein Streit um solche grosse Themen geht.
00:20:14: Aber ich würde einfach diesen Satz noch mal... Dann musst du ihn differenzieren.
00:20:18: Streiten vor dem Kind ist tabu?
00:20:19: Ich finde, über solche Sachen Streiten ist für mich nicht tabu.
00:20:21: Das ist für dich nicht streiten oder was?
00:20:23: Doch, dass es mich leicht kifft und ich
00:20:25: finde aber auch ... Das sind Inhalte, die ihr Kind sagen könnt.
00:20:27: Aber was machst du jetzt, wenn keine Ahnung?
00:20:30: Ich gehe fremd und du findest es auch.
00:20:33: Und nachher willst dann vor den Kindern hier ein Riesending, wo sie nicht trennen wollen.
00:20:39: Also ich glaube das ist schon einmal existenzieller Überdrohung und die Kinder haben noch mehr Konflikte.
00:20:45: Mehr von uns finden jetzt blöd.
00:20:49: Ja
00:20:50: genau.
00:20:52: Du dafür plädierst, dass man diesen Streit irgendwo in einem anderen Ort verpflanzt?
00:20:58: Dann würde ich sagen, dass man sich lieber einen Tag anschwiegen kann.
00:21:01: Man macht je etwas mit den Kindern oder ein bisschen weniger.
00:21:05: und dann schaut man, dass es einen freien Abend gibt.
00:21:08: Ohne Kinder geht irgendwo essen um die Töte zu streiten.
00:21:12: Aber wahrscheinlich komme ich auch darum, weil du mir letztendlich gesagt hast, dass ich manchmal so etwas umhebe und emotional bin ... Und dass das Kind nicht immer ganz versteht.
00:21:25: Dass wir das auch erklärt und da wäre es gleiche.
00:21:29: Wenn du Hunger hast, wenn du hangry bist ... Du tust jetzt so!
00:21:33: Wenn du hungr hast und hangri bist, dann kannst du richtig ... Ekelig auch umheben und auch so Sachen sagen, wie du bist der letzte Trottel.
00:21:41: Und dann sagst du ja, das ist nicht schlimm.
00:21:43: Es geht ja nicht darum, ob der Kind ist.
00:21:45: Kannst du sagen, es ist egal, ob du fremdgegangen bist oder nicht?
00:21:49: Das ist doch kein Kindergal!
00:21:50: Es geht bei denen auch selten viele Musik.
00:21:53: Ja, das stimmt.
00:21:53: Aber unsere Ringe können das sehr gut einschätzen.
00:21:56: Die können wirklich sagen, Mama hat Hunger.
00:21:58: Ist etwas ...
00:21:59: Genau.
00:22:01: Mit dem habe ich gemerkt, dass man es manchmal einfach erklärt.
00:22:04: Und ich bin normal, habe ich hier schon mal gesagt, etwas impulsiver zu schreien?
00:22:08: Was du eigentlich noch so ein lustiges Mensch
00:22:10: ... Ja, lustige...
00:22:12: Ja, so ein bisschen ... Also meinst du, das ist wie nichts Böses.
00:22:16: Das hast du nicht zu mir, nur zu den Kindern.
00:22:18: Das heisst du nicht so fest.
00:22:21: Ja,
00:22:21: die Kinder
00:22:23: ja.
00:22:23: Aber ich finde ... Ich finde, es gibt Inhalte, die Kinder in einen Loyalitätskonflikt kommen.
00:22:28: Und der Autobahnverpater könnte von mir aus finden, ich bin die hinterletzte, dass ich jetzt auf dem Umhack oder sie können sagen du bist der hinterletzste, ist nicht so schlimm.
00:22:37: Wir sind ja dann auch diejenigen, die nach fünf Minuten sagen, wir haben beide den Kaffee in der Hand, sind den Kaffe geholt und dann ist alles vergessen?
00:22:44: Du meinst, wenn Prasit Mama mit dem Nachbar abgehauen ist ... Oder so etwas oder was?
00:22:52: Ja, genau.
00:22:52: Das wäre vielleicht ein bisschen mehr in einem Loyalitätskonflikt.
00:22:57: Also ich habe ... Meine Eltern haben sich auch früh getrennt.
00:23:01: Aber ich weiss von ihnen, dass sie sehr viel anscheinend vor mir gestritten haben.
00:23:05: Ich kann natürlich nicht sagen, ob mich das geprägt hat oder nicht und es muss auch gross sein, weil wenn sie sich getrennten haben, werden das nicht einfach nur auch der Bahnausfahrt zu sein.
00:23:17: Also, wer kannst du dich erinnern?
00:23:18: Haben deine Eltern viel gestritten vor dir?
00:23:22: Nein.
00:23:23: Oder auch mehrmals so geheffelt?
00:23:25: Nein, meine Schwester hat eigentlich mehr Erinnerungen an das als sie in der Phase hatten, wo sie mehr gestriten haben und bei mir weniger.
00:23:34: Ich habe nicht so viele Erinnerung an das.
00:23:38: Zusammengefasst,
00:23:39: ich glaube ... Mit diesem Leben soll es ein bisschen übereinstimmen.
00:23:43: Ich tue etwas zustimmen.
00:23:44: Okay!
00:23:44: Ich glaube zu viel Streit für Kinder ist nicht ... Dann lieber einmal mehr abschlucken und das um ein paar Stunden verschieben.
00:23:51: Ja, ja... Also wir können noch kurz abhändeln, denn der hat dich auch geprägt.
00:23:59: Wer zu spät kommt, dann bestraft das Leben.
00:24:03: Du schaust mich an!
00:24:04: Das ist so geil.
00:24:06: Wahrscheinlich haben wir hier auch schon über das Grip, dass du sehr gerne auf die Spok kommst.
00:24:11: Nicht gerne aber immer?
00:24:12: Das ist ein bisschen mein Problem.
00:24:15: Mein Problem ist, dass mich das Leben noch nie bestraft hat für uns oder oft hat es mich sogar belohnt.
00:24:21: Wieso?
00:24:22: Wie belohnte?
00:24:23: Wenn ich zu einem Arzttermin zehn Minuten spart komme und heisst, ich muss sowieso nach drei Minuten warten, dann ist es für mich angekühlt.
00:24:31: Ich muss nur drei Minuten, sonst hätte ich auch dreizehn Minuten warten müssen.
00:24:33: Weisst du, was ich meine?
00:24:36: Oder ich bin schon oft zu spät zur Züge oder so.
00:24:41: Dann hatte es sowieso gerade Verspätung.
00:24:42: Und dann ging es immer gerade so etwas auf.
00:24:45: Also mich hat das Leben noch selten, doch ich habe ja schon Flüge und auch schon internationale Zeug verpasst.
00:24:50: Dort hat sie mich schon ein bisschen bestraft.
00:24:53: Aber meistens tut's mich eben nicht zu bestrafen.
00:24:56: Das ist fast ein bisschen das Problem!
00:24:59: Es wäre fast gut, wenn es mal wie eine Konsequenz noch mehr hätte, denn dann würde ich mir mehr Mühe geben.
00:25:06: Ich habe mich auch gefragt, woher das genau kommt.
00:25:08: Und du bist mir auch in den Sinn gekommen, dass dich ein Leben nie bestraft hat für das ... Ich bin schon zur
00:25:12: Vorstellungsgespräch.
00:25:13: Bin ich schon zu spät gekommen?
00:25:14: Mhm, mhm.
00:25:16: Und Du bist ja wiederum immer pünktlich!
00:25:18: Ja, also ich muss jetzt nicht übertreiben, aber ich bin pünklicher wie
00:25:22: du.
00:25:22: Bist du schon mal zu späts gekommen?
00:25:24: Ich bin sicher, ja, ich komme auch ab und zu am Spat.
00:25:27: Aber ich bemühe mich um Pünktlichkeit und gehe möglichst immer zu früh.
00:25:31: Wenn wir mal
00:25:32: in die Ferien gehen oder einen Flug verwischen müssen, bist du ja wirklich so früh?
00:25:38: Das ist für mich... Echt fast unvorstellbar, wie früher, dass du
00:25:41: Plan gelöst warst.
00:25:42: Nein!
00:25:42: Aber ich hatte zum Beispiel letztes Vorstellungsgespräch und dann habe ich mir rausgerechnet.
00:25:47: Ich glaube, etwa eineinhalb Stunden vorher habe ich geplant.
00:25:49: Und dann ist tatsächlich der Bus ausgefallen.
00:25:52: Also... und ich habe das Problem gekannt.
00:25:53: Ich bin dann nur etwa fünf Minuten vor dem Termin dort gewesen.
00:25:57: Aber sonst wäre ich schlichtweg zu spät gekommen.
00:26:00: Und ich finde einen Vorstellingsgesprächen auch nicht so schlau zu spähen.
00:26:04: Ist es nicht zu schlauer?
00:26:05: Aber ich würde einfach sagen ja okay den Bus ist ausgefallen Also kann ich auch nicht beeinflussen.
00:26:11: Ich sage noch mal, ich finde es
00:26:13: nicht gut
00:26:14: für mich.
00:26:15: Wenn ich dann einmal die Konsequenz gespürt hätte, nämlich so, hey sie, wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch ins Spat kommen, können Sie einfach den Job nicht über.
00:26:24: Ich glaube, das wäre vielleicht gar nicht mehr so schlecht
00:26:26: gewesen.
00:26:27: und von dem her ... Das merkst du ja bei den Kindern?
00:26:31: Bei welchen Klassen wird es ein bisschen sanktioniert, wenn sie in den Spaten kommen
00:26:36: und
00:26:36: bei welchen
00:26:37: nicht?
00:26:38: Die reizen das ja
00:26:39: aus.
00:26:39: Absolut, ja.
00:26:40: Das haben wir auch gemacht.
00:26:41: Ich bin immer zu spät gekommen und es gab aber nie eine Konsequenz.
00:26:47: Für mich wäre es ganz okay, wenn ... Nichts Leben, sondern wenn man etwas mehr Bestrafung hätte für die Späte.
00:26:56: Dann würde man es wirklich ein bisschen mehr lernen.
00:27:00: Wenn man mit jemandem zur Nacht abmacht, dann ist man zehn Minuten zu späten.
00:27:04: Und
00:27:05: diese Person hat mir gesagt, dass ich jetzt Scheisse gefunden
00:27:08: habe.
00:27:08: Es gibt aber schon Leute, die das sagen.
00:27:09: Die Pünktlichkeit ist ihnen sehr wichtig und sie finden es respektlos nicht gern Warten.
00:27:16: Das gibt es schon Menschen, die einem das sagen?
00:27:19: Selten?
00:27:20: Ja,
00:27:21: schon.
00:27:21: Kannst
00:27:22: du?
00:27:22: Ja
00:27:23: ich kenne ...
00:27:24: Wenn er zu los weiß, wer gemeint ist.
00:27:27: Ich kenne das nicht so.
00:27:29: Aber bei dir könnte ich immer sparen kommen.
00:27:32: Du wartest
00:27:35: ja gerne,
00:27:35: was du hattest.
00:27:36: Ich halte diese Zeitung in den Kaffeeleis.
00:27:38: Und du findest fast noch cool die
00:27:39: Zeit zu haben?
00:27:39: Ja, ich kann eigentlich noch gerne so viele
00:27:40: Zeiten verleiteten.
00:27:42: Das verleitert
00:27:42: mich dann etwas dazu.
00:27:43: Ja, das
00:27:43: stimmt, ja.
00:27:44: Klar, ich bin auch bei diesen Leuten, die ich weiss, dass sie es nicht so gerne haben, probiere ich überfascht.
00:27:48: Genau, genau.
00:27:50: Apropos bestraft ... Wenn dich bestraft wurde im Monat, meine kurriere Überleitung zum Tiefpunkt des Monats.
00:28:02: Hast du einen Tiefpunkt?
00:28:03: Ich hatte wieder drei Dinge, die ich dachte.
00:28:07: Okay, das muss ich mir nicht aufzuleiben ... Das seist jetzt jedes Mal!
00:28:11: Dann versuchte ich es mal zu rekonstruieren, um alles zu diffusieren.
00:28:16: Aber ich habe auch nichts mehr als ein Kind zu tun, sondern etwas mit meinem Chaos zu tun.
00:28:23: Wir haben doch ein Büggel-Eisen.
00:28:26: Ja.
00:28:27: Also das heisse Ding, was heiss wird.
00:28:30: Ein Büggeliessen ja...
00:28:31: Genau, und kein so ein Brett.
00:28:33: Und wir brauchen das fast nie.
00:28:36: Wenn man es braucht dann zum Bügelperlen.
00:28:38: oder es gibt auch die Bügel perle wo man so Backpapier drauf tut und so und nachher verbrennen diese Mengen und schmelzen.
00:28:45: Ich gehe ja sehr selten und shoppe wirklich ganz selten.
00:28:49: Und kürzlich habe ich mir ein weißes neues T-Shirt gekauft.
00:28:55: Das war mega vergrügelt.
00:28:56: Dann dachte ich, ich tue das jetzt mal glätten.
00:28:59: Ich habe es noch nie dreht Und dann habe ich das Bügelbrett genommen und wie immer bin ich zufrieden, um auch ein Tüchchen darunter zu zugen.
00:29:06: Ich mache es einfach auf dem Boden.
00:29:07: Du schaust den Boden von Hand wegwischen und machst das auf einem Boden.
00:29:11: Das weisst du ja.
00:29:12: Wenn ich das mache, mache ich so.
00:29:15: Ich dachte noch, warum ist das so braun?
00:29:17: Das Eisen unten ... Wieso?
00:29:19: Warum hat es etwas verbrennt?
00:29:21: Es sah aus.
00:29:22: Ich fand es komisch.
00:29:22: Ich habe es aber trotzdem gemacht.
00:29:25: Dann wurde das ganze T-Shirt einfach braun.
00:29:27: Es geht nicht mehr weg.
00:29:29: Hey, ich hab's gar nicht mitbekommen.
00:29:32: Nein, du bist nicht
00:29:33: dahin
00:29:34: gewesen?
00:29:35: Was ist denn das Bohnen gewesen?
00:29:36: Ja, verbremte Bügelperle.
00:29:38: Wir haben so braunes Backpapier aus Österreich und es ist braun.
00:29:43: Du oder ich haben das wie verbremt.
00:29:46: Und jetzt ist das ein Rostverbremteschicht darauf.
00:29:49: Aber was mich nervt, über mich selber ... Ich habe sie ja gesehen!
00:29:55: Ich wusste, dass das passiert.
00:29:57: Das ist wie wenn ich die Tomatensoße koche und ein weißes T-Shirt habe.
00:30:00: Ich denke, ich müsste das T-shirt abziehen oder etwas darüber anlegen.
00:30:04: Und ich mache es nie.
00:30:06: Jedes Mal habe ich nachher eine Tomaten-Sauce-Flecke.
00:30:10: Warum lerne ich solche Sachen nicht?
00:30:11: Ja, das ist eine gute Frage.
00:30:13: Aber was jetzt wiederum schön ist, dass du mich nicht dafür verantwortlich machst ... Nein, nein!
00:30:17: Man kann ja gut sein, dass sie rückständig sind.
00:30:19: Es muss gleichwerfer antwortlich sein.
00:30:22: Der wirkt dann.
00:30:23: Aber geletten ist einfach nicht... Nicht mein
00:30:27: Ding.
00:30:27: Wir könnten ja mal ein Gletti-Brett kaufen!
00:30:29: Nein, weisst du, wie viel Platz das hat?
00:30:31: Sehen wir einen Gleti-Bretten?
00:30:33: Keine Ahnung.
00:30:33: Wie auch immer.
00:30:35: Okay also falls jemand eine Führung hat dann vielleicht ja wenn man es zusammenklappen
00:30:39: kann
00:30:40: würden
00:30:40: wir eines nehmen.
00:30:41: Ja, würden wir
00:30:41: eins nehmen.
00:30:42: Was ist die Enttäuschung?
00:30:43: Mein Typpunkt habe ich dir glaube schon erzählt... Du lutscht
00:30:47: mich raus oder?
00:30:48: Ich lute immer heraus wenn wir einen Vogel haben Und ich bin sicher, dass wir mit ihm retten müssen.
00:30:54: Wenn wir
00:30:54: schnell einen Vogel retten?
00:30:55: Mach kurz Pause!
00:30:56: Wir unterbrechen schnell mit dem Vogelretten.
00:31:00: Wir sind zurück.
00:31:00: Wir müssen schnell einen Amsel retten und versuchen.
00:31:05: Das ist
00:31:05: nicht ein Spatz.
00:31:06: Ich kann mich gar nicht mehr vergeben.
00:31:08: Ich
00:31:08: habe einen unherzigen Vogel in Balkon geflogen.
00:31:13: Dann ist er einfach hier gesessen... Und jetzt haben wir einen Tierrettungsdienst anläutet, um den Abholen zu lassen und dann beim Einfangen schon noch davor geflogen.
00:31:27: Er sitzt auf einem Baum gegenüber.
00:31:30: Er ist dann gleich noch plötzlich relativ gerade gefloggelt?
00:31:32: Ja, der herrscht sich.
00:31:33: Zwischen dir ist er ganz benommen dort gelegen und du hast irgendwie keine eingefragt.
00:31:37: und vermutlich hat er eine Hirnerschütterung oder sie.
00:31:43: Also wir sind wieder da, wir waren bei deinem Tiefpunkt.
00:31:47: Ich weiss jetzt, was du würdest
00:31:48: sagen.
00:31:48: Ja genau.
00:31:49: Sie haben angefangen... Wir hatten ein paar Übergänge bei unseren Kindern und sie waren drei Jahre lang zwei Lehrpersonen.
00:31:59: Dann haben wir den Abschied von den Lehrpersonern und dann hat man gesagt, dass wir ihnen einen Geschenk machen, weil die sind ja drei Jahre alt und sich um unsere Kinder kümmern.
00:32:08: Und dann hat man da etwas entschieden, was man ihnen schenkt und hat in meinen Chat eine Umfrage gemacht und gesagt, wir müssen zehn Franken, also fünf Franken pro älteren Teil zahlen für das Geschenk an die lieben Personen.
00:32:23: Also
00:32:23: fünf, zehn Franken
00:32:24: pro ... Sie sagen jetzt fünf pro Person?
00:32:27: Genau.
00:32:28: Um es auch nochmal ein wenig abzuprechen.
00:32:31: Okay.
00:32:32: Und dann war sich, wieviel sind sie?
00:32:35: Fünf
00:32:36: oder sechs Eltern haben sich gemeldet und gesagt, sie beteiligen sich nicht an dieser Sammlung.
00:32:43: Also mit dem lakonischen Satz machen wir hier nichts mit.
00:32:47: Und das hat mich... Ich merke jetzt gerade wieder, ich werde gleich wieder etwas leicht aggressiv.
00:32:52: Das hat mich extrem auf die Palme gebraucht!
00:32:54: Das hat mir extrem aufgeregt.
00:32:57: Und es war dann auch so, dass ich mir überlegt habe, ob ich etwas schreiben soll.
00:33:02: Dann haben wir zusammen etwas formuliert oder du hast mir geholfen, dass das nicht zu cholerisch überkommt.
00:33:08: Ich habe für dich formuliert, damit es nicht zu ...
00:33:12: Ja und ich weiss nicht, ob die Leute uns ein bisschen zulassen, die hier beteiligt sind?
00:33:18: Es ist egal, aber ich finde es wirklich
00:33:23: ... Du hast auf jeden Fall geschrieben in der Chat, dass du das absolut nicht verstehst.
00:33:28: Und dass es wie einfach die Leerpersonen egal ob man immer zufrieden war oder nicht mit allem, dass sie sich drei Jahre um unsere doch auch anstrengende Kinder kümmern und sich mega müde gegeben haben.
00:33:39: Ja, genau!
00:33:41: Mega viel, muss ich dann auch sagen sind jeneste Eltern auf dich zukommen und haben das mega gut gefunden, dass ihr das geschrieben hast?
00:33:49: Ja, das ist so.
00:33:49: Aber ich habe es natürlich auch etwas spitzformuliert und gesagt, da sind eben fünf Franken pro Person.
00:33:55: Und das war ja keine Erklärung.
00:33:56: Es könnte sein – ah!
00:33:57: Ich habe sehr wenig Geld.
00:33:59: Was in Zürich hier in unserer Gegend die Chance verschwindend klein ist.
00:34:04: tut mir leid aber es ist so zweimal fünf Franken.
00:34:08: Es könnte auch sein, dass sie sagen ... Ich finde grundsätzlich ein Geschenk nicht etwas Gutes, weil Lehrpersonen für die ihnen genug sind.
00:34:15: Aber auch hier ist nichts gekommen.
00:34:17: Nein,
00:34:17: aber ich kann das noch erfahren, dass Sie nicht zufrieden sind!
00:34:19: Der
00:34:19: Verdacht ist, dass ihr Gefühl habt, Entschuldigung, dass ihres Töchter oder Ihren Söhnen zu wenig gut behandelt wurde von den Lehrpersonern und das produziert mich extrem.
00:34:30: Da finde ich schon so ein Zeichen unserer Zeit, dass man das Gefühl hat, Auch da sind wir wieder bei dem Thema, wie müssen sie ihr Kind in Watt packen und über die drei Jahre trägen?
00:34:42: Und Hetscheln machen und tun.
00:34:44: Weil das zu Konflikt kommt.
00:34:45: in diesen Jahren ist völlig normal!
00:34:47: Ich bin auch nicht immer einverstanden mit den Lehrpersonen.
00:34:49: Aber sie haben drei Jahre, finde ich es beste Gehen... Vor allem, was ich weiss von den lieben Personen.
00:34:55: Haben sie nach bestem Wissen und Gewissen gehalten?
00:34:58: Und haben das meiner Meinung noch gut gemacht?
00:35:01: Ja, unterschrieb mich
00:35:01: mega!
00:35:02: Das hat mich extrem aufgeregt.
00:35:05: Natürlich haben wir uns auch etwas lustig durchgemacht und gesagt, wenn mein Sohn kein Sechser überkommt, dann zählen vielleicht nur die nächste Mal nur ein Siebefünfzigers Geschenke.
00:35:15: Also das ist schon eine ganz komische Entwicklung.
00:35:17: Ich kann jetzt
00:35:18: noch schnell einen kleinen Abschweifer machen... Das
00:35:24: ist das Konzept von unserem Podcast Abschweife.
00:35:26: Du bist dann mega abgeführt worden, weil du... also ich habe es zwar formuliert aber du hast ja die Nachricht geschickt oder?
00:35:32: Und du hast nachrichten bekommen und sie zu dir gekommen.
00:35:35: wie cool dass du das gemacht hast.
00:35:37: Ein paar Tage später
00:35:40: hat sich
00:35:41: ein Sohn von uns verletzt im Zürichsee, am Fuss.
00:35:45: Er hatte mehrere Schnittwunden und nachher bist du mit ihm bis ich die Pflaster besorgen konnte, weil wir keine dabei hatten.
00:35:51: Du hattest das abbezelt und warst so mit ihm dort.
00:35:55: Und dann kam eine Frau und sagte zu dir, es sei so schön gefunden wie ... Wie liebevoll du dich jetzt um die Verletzung von deinem Sohn gekümmert hast.
00:36:07: Und bei beidem habe ich mich gefragt, ob man das Mutter der gleichen Lorbeeren bekommen hätte?
00:36:14: Ja, du hast schon absolut
00:36:15: recht!
00:36:16: Du hast mir das schon erzählt und es ist natürlich absolut recht.
00:36:18: Also wenn man als Vater älter als Lob würde ernst nehmen... Dann könnte man wirklich auf eine falsche Spur kommen und das Gefühl sagen, der Vater des Jahrhunderts.
00:36:28: Weil wir für alle schon früher so waren, wenn wir irgendwo mit dem Kinderwagen unterwegs sind, dass Grossmütterinnen gekommen sind ... Ah ja!
00:36:35: Das ist so schön hier.
00:36:36: Das gehört glaube ich den Frauen nie.
00:36:39: Nein, ich vergesse es.
00:36:40: Das ist ja so.
00:36:41: Okay, weißt du was?
00:36:41: Ich würde sagen, wir können gleich zum Punkt sieben.
00:36:45: Weil das wird gerade etwas passen im Lebenssatz.
00:36:48: Es kommt nicht darauf an, wie häufig Eltern zu Hause anwesend sind.
00:36:51: Wichtiger ist, dass sie mit ihren Kindern Qualitätszeit verbringen.
00:36:57: Genau!
00:36:59: Ich meine grundsätzlich kann ich jetzt nicht sagen was richtig und falsch ist.
00:37:04: aber was mir hier gerade einfällt, ich glaube problematisch ist es eben wenn es so unausgleichen ist.
00:37:11: also ich sage mal wenn beide Eltern ein hundert Prozent arbeiten Ich würde niemals sagen, ich verbringe zu wenig Zeit mit der Kind.
00:37:18: Natürlich hast du weniger die Alltagsmomenten.
00:37:21: Jeder Tag kocht das Mittag und hat es in den Regeln nicht.
00:37:25: Du hast dafür vielleicht mehr Qualitätszeit.
00:37:29: Das hat ja auch dafür unten wieder ... Wenn beide irgendwie fünfzig Prozent arbeiten, hast du sehr viel Alltagsmomente.
00:37:36: Und vielleicht hast dann aber weniger diese Events oder die Qualität sein.
00:37:40: How knows?
00:37:41: Ich finde das vielleicht nicht ... beurteilen.
00:37:45: Aber ich glaube, das Thema ist genau dann spannend, wenn wie früher oder heute immer noch ab und zu der Vater-Hundertprozentschaft und die Mutter schafft nicht oder keine Ahnung, zwanzig, dreißigvierzig Prozent.
00:37:57: Ja.
00:37:58: Dann kommen wir ja genau auf das.
00:38:00: Und das ist der Punkt, den ich etwas heikel finde?
00:38:03: Ja dabei ist natürlich meine Prägung also dass mein Vaters Privileg hat zum vor allem einfach Qualitätszeit Verbringen mit mir, also ein Fußballmatch zu gehen.
00:38:14: Oder am Abend haben wir mal Handball gespielt auf so einem Skol.
00:38:19: Und das ist natürlich schon etwas gemein.
00:38:21: Genau,
00:38:23: wenn eine Person sich die Special Moments herauspicken kann und gefahren ist generell je weniger Zeit du mit den Kindern verbringst ... Man will es dann richtig machen.
00:38:35: Also man will eine schöne Zeit haben, vielleicht wenig Konflikt haben, man ist vielleicht auch wie ihr genägt.
00:38:39: Ich möchte die Wünsche erfüllen von diesem Kind, das ist völlig nicht falsch.
00:38:42: Aber wenn die andere Person die ganze Zeit zu Hause ist und diese muss Hausaufgaben machen, sie muss essen mit den Kindern drei Mal am Tag oder einfach alle diese Alltagssachen.
00:38:54: Das ist dann irgendwie krass.
00:38:57: Alte Modelle haben ja dann eben und merke euch heute immer noch so, dass Männer nicht Kompliment für alles bekommen.
00:39:03: Aber ich glaube das ist ein spannender Satz weil es gibt die zwei Positionen wo er würde angreifen oder verteidigen.
00:39:12: Also die, die jetzt z.B.
00:39:14: nicht erschwellig arbeiten oder ein konservatives Erziehungsmodell haben, also was sehr viel Zeit mit den Kindern verbringt, würden sagen, nein es kommt eben nicht nur auf Qualität an sondern auch auf Menge.
00:39:25: Es braucht viel Zeit für Kinder.
00:39:27: Ich würde sagen das ist ja so weil sie ihren eigenen Modell etwas höher stellen.
00:39:32: und die anderen, die vielleicht beide hundert Prozent ... die nicht so viel haben oder auch sagen wir mal den Vater ganz wenig, würden sagen nein, Qualität ist eben wichtig.
00:39:44: Ich stelle mich jetzt auf keine von diesen Positionen, aber ich glaube, der Glaubenssatz würde von denen zwei Richtigen angegriffen werden?
00:39:50: Ja, ich glaube auch und ich finde es bei dir mega spannend weil du bist ja wirklich genau so aufgewachsen, oder?
00:39:55: Vaterschaft war eher hundertzwanzig als Hundertprozent.
00:39:58: Deine Mutter war zu Hause.
00:40:00: und was auch mega spannend ist das du hast ja wegen diesem weniger eng bezogen zu deinem Vater Nein,
00:40:06: gar nicht.
00:40:08: Diese Wochenende gehen wir an die FC St.
00:40:10: Gallen Spiel und machen coole Sachen zu einer sehr engen Bindung geführt.
00:40:15: Das kann mega gut funktionieren.
00:40:18: Aber wenn ich die Person wäre, der dahin ist und muss schauen, dass das Ding in den Laden läuft,
00:40:25: würde
00:40:25: mich das ein bisschen anschissen.
00:40:27: Also, dass es unausgleichen wird?
00:40:29: Ja, den Punkt sehe ich sehr.
00:40:31: Gleichzeitig verstehe man vielleicht auch ... Wenn man wenig Zeit hat mit den Kindern, dann muss die Zeit irgendwie gut sein.
00:40:41: Und das führt auch dazu, dass man ein bisschen angespannt ist sogar oder wenn man selber unter Stress ist.
00:40:49: Weil man ja vielleicht nicht immer die Möglichkeit hat zu ins Kino gehen und einen Fussballmatch.
00:40:55: Also ich muss sagen, für diejenigen, die viel arbeiten, entlastet, meine Eltern haben beide immer mindestens achtzehn Prozent geschafft?
00:41:04: Und meine Schwester und ich hatten sehr enge Beziehungen zu den älteren immer noch.
00:41:08: Also das war nicht negativ.
00:41:12: Ja, ja... Ich weiss nicht da würde dieser Rahmen sprengen, aber nachher wäre natürlich spannend, was heisst denn dieses Qualitätszeit?
00:41:19: Was ist denn das?
00:41:20: Du hast gesagt, du machst coole Sachen, gehst ins Kino oder so, aber ... Was heisst das, dass die Qualität sind?
00:41:27: Vielleicht kann man es ja so sagen, du bist dann am Abend erst daheim Du hast deine Kinder nur noch eineinhalb Stunden, bis sie ins Bett gehen.
00:41:35: Und du bist in einer halben Stunde ... Ich sage jetzt mal zum Beispiel komplett ohne auf dein Handy zu schauen und bei den kleineren Kindern Spüchchen erzählen
00:41:44: usw.,
00:41:45: oder?
00:41:45: Du bist voll da!
00:41:46: Und
00:41:46: das machst du ja schon nicht unbedingt, wenn dich jeder Abend ein Kind
00:41:49: hat.
00:41:49: Ja, das ist so.
00:41:50: Dann kommt auch in einen Nachricht drin und dann noch etwas.
00:41:54: Also...
00:41:54: Ja, ja.
00:41:55: Oder?
00:41:56: Ja, natürlich.
00:41:57: Aber die Frage
00:41:58: ist, macht man das denn so?
00:41:59: Ich weiss es nicht.
00:42:00: Das Smartphone ist sicher quasi ein Mittel, der Qualitätszeit eher verringert hat.
00:42:07: Mhm!
00:42:08: Aber auch wenn du Kinder wenig siehst, kannst du immer machen.
00:42:11: Absolut.
00:42:11: Kann man noch einen nehmen oder?
00:42:14: Ja, wir nehmen noch einen mit.
00:42:16: Der Esel bleibt hier und den Kleuger gibt noch.
00:42:19: Hey, mein Grossvater vor allem hat mir das im Fall... Jede Woche gesagt.
00:42:25: Jeden Donnerstag hat er uns gehört und meine kleine Schwester war sehr, sehr stur und eigenwillig.
00:42:33: Das gab seinen Hauptsatz, den er mir erzählt hat.
00:42:36: Yvonne?
00:42:37: Der Esel bleibt stehen ... Nein!
00:42:39: Der Kluge gibt nach.
00:42:42: Ich bin gerne mal sicher.
00:42:43: Den habe ich aufgeschrieben oder in der Richtung.
00:42:47: Stimmt das überhaupt?
00:42:47: Der Edel bleibt stehen, der Klüger gibt noch?
00:42:50: Ja,
00:42:50: er zahlt mit seinem ... Czechischer Akzent auf Hochdeutsch sagt, von dem her weiss ich auch nicht, ob er richtig geht.
00:42:57: Aber die Message ist immer bei mir angekommen.
00:43:00: Ich sollte jetzt die Kleuger sein und erschisse mich mega an!
00:43:05: Weil ich will einfach mal nicht die Kleiger sein in diesem Moment.
00:43:10: Das hat mich richtig genervt, den Satz.
00:43:12: Wirklich, der habe mich so provoziert...
00:43:13: Ja, das ist schon ein Satz, wo gesagt viele sagen man nicht so oft aber das sagt man sogar noch ab und zu.
00:43:21: Es ist jetzt quasi besser, einfach nur gehen und es ist die schlauere Entscheidung.
00:43:28: Wenn unsere Kinder
00:43:29: so krasse Streit haben – das kommt doch relativ oft vor, wenn sich Kinder irgendwelche Konstellationen sehr heftig streiten – dann ist es auch so, dass ich mir etwas als vernünftigste Streitsituation in diesem Moment ... Es ist nicht immer das Gleiche gesehen, also dann muss ich am meisten etwas vernünftig dazu trauen.
00:43:47: Dass ich dem sage, hey komm aber jetzt kannst du doch nagehen, weil ... Weisst du?
00:43:51: Du kannst schon ein bisschen vernünftiges denken... Also wirklich so ganz altmodisch gesagt sag ich
00:43:55: dann!
00:43:56: Und
00:43:56: dass nichts dir auch nicht provoziert ist im Fall auch.
00:43:58: Was ich glaube v.a.
00:43:59: Heiko finde auch an diesem Satz ist der Esel.
00:44:03: Der Esel ist nicht um den Esel.
00:44:08: Aber der, der sturisch wird als dumm und blämmt für das.
00:44:16: Und vielleicht ist es aber auch einfach krackt der Eigenschaft, dass es mir schwerfällt, Nord zu gehen aufgrund meiner Disposition.
00:44:23: So wie ich halt bin!
00:44:25: Ich finde es schade wenn das Kind quasi immer so negativ dargestellt wird und das andere Kind ist dann quasi die grosse Helde oder die Heldin wo er eben noch gibt.
00:44:35: Es gibt ja auch diese Kinder, die dann immer noch sind.
00:44:37: Die werden mit der Zeit dann auch verrückt.
00:44:39: Aber ich finde es ist so komisch so.
00:44:41: Das ist so die absolute Engel und das Andere ist so der Zutiefel.
00:44:45: Ich finde das auch nicht gut.
00:44:46: Aber hast du es nicht?
00:44:47: Also, ich bin sehr gut im Nage.
00:44:50: Wirklich!
00:44:50: Das wirst du gar nicht so denken aber ich
00:44:52: bin wirklich gut.
00:44:53: Ja ja, noch mal,
00:44:54: noch einmal... Ich habe gerade kürzt, dass ein Velos Zürichberg mich auf eines gestürzt und ich musste so dringend arbeiten.
00:45:03: Und dann kommt eine andere und sie kommt nach mir und am Schluss habe ich sie überlassen weil sie irgendwie verbrüllen wollte.
00:45:10: Du hast dich schon ein wenig leid.
00:45:12: Nein,
00:45:12: ich habe mich natürlich genervt.
00:45:14: Ich bin nachher zu spät gekommen.
00:45:16: Aber immer gibt es Situationen immer noch.
00:45:19: Wenn jemand einen Platz im Rest will und wir sind gleichzeitig ... Das ist schon sehr kindheitsprägtig.
00:45:24: Ich habe immer noch gegeben.
00:45:26: Und bei meinen eigenen Kindern, wenn sie sich so stur verhalten und nicht einen Millimeter geben würden, kann ich das wie nicht nachvollziehen?
00:45:37: Wieso kannst du das nicht?
00:45:40: Ich finde es nicht dumm, aber ich finde es so wie ... So schlau ist es auch nicht.
00:45:46: Du hast genau die Bege, dass du sagst, sie sei etwas cleverer, wenn man sagt, hey komm was kostet zu mich!
00:45:53: Es kostet mich nicht so mega viel, jetzt einfach nachzugehen.
00:45:56: Okay?
00:45:57: Dann schauen wir halt nicht den Film, den ich auch wählen kann.
00:46:00: Manchmal haben wir bei dem Filmabend genau diese Situation.
00:46:03: Wählen filmen und wählen sie aus.
00:46:05: Und dann kann es sein, dass sich ein Kind so quergestellt, das plötzlich sagt zu allen Filmen Nein, nein, nein!
00:46:12: Und dann denkst du also hey bist doch so clever und gib einfach bei einem Film noch ...
00:46:18: Okay, aber ich meine da geht es um neunzeig Minuten.
00:46:21: Aber manchmal kann man aus dem blauen oder grünen Röhrchen trinken.
00:46:25: Und dann ist wirklich mein Verständnis nicht hier, dass ich denke, wieso?
00:46:29: Wir reden nicht von dreijährigen Kindern, wir reden eher von grossen, also schon grösseren Kindern.
00:46:33: Wieso muss das jetzt zu blauer?
00:46:35: Ich kann's nicht verstehen und ich glaube ... Ich sage nicht, der Dümmer bleibt stehen.
00:46:41: Nein, er bleibt stehen!
00:46:43: Aber wenn ich reagiere, suggeriere ich auch, Wann würde ich nervig finden und nicht anvollziehen?
00:46:51: Wir sind bei einem Lebenssatz gelandet, wo wir sehr stark davon geprägt sind.
00:46:56: Und wo man gar keine solche Lösungen hat, wie man die Dinge loslässt.
00:47:00: Du bist auch
00:47:01: gut im Nageh, oder?
00:47:03: Ja, ich habe das auch.
00:47:04: Ich hatte es schon auch.
00:47:06: Manchmal denke ich ... Und du
00:47:07: warst auch ein sturer Schwester?
00:47:10: Es war natürlich einiges selter.
00:47:11: Man konnte nicht so viel wechseln in diesem Sinn.
00:47:14: Aber ja, stimmt!
00:47:17: Hey, wir sind am Schluss angekommen.
00:47:20: Wir haben ja noch unseren traditionellen Kultur-Tipp und du hast gesagt es muss mit Hitze zu tun haben, weil das so ein grosses Thema im Moment ist.
00:47:28: Im Momentan ist einfach das das was alle Leute prägen oder dass man die am Schweizer
00:47:33: ist.
00:47:33: Du hast vielleicht schon mal gesagt es ist egal...
00:47:37: Aber wir haben gerade wieder einen Ausflug gemacht ins Küsnach der
00:47:40: Doppel.
00:47:40: Wir
00:47:41: haben jetzt erfahren, es gibt auch ein Erlebacher-Tobel.
00:47:43: Es gibt auch einen Meilen-Toberl und in ganz vielen anderen Regionen in der Schweiz gibt's sicher auch so Tobels.
00:47:49: Das ist wie eine Schlucht.
00:47:51: Und das ist der beste Ort, wenn sie so heiss ist.
00:47:54: Es ist einfach irgendwie acht Grad kälter?
00:47:57: Absolut beste Ort!
00:47:58: Wenn wir jetzt Zehntausende von Hörerinnen hätten, würde ich mir das gerne sagen ... Wir haben eigentlich schöne Zahlen, aber wir wollen nicht alle in das Doppelgönn verteilen euch auch auf diese Döbel.
00:48:09: Meilen noch, Grüßnachter!
00:48:11: Es ist unglaublich so wie eine kühle Badwanne mit einem Wasservell, wo man drin schwimmen kann.
00:48:19: Und nachher hat man sogar für zehn Sekunden wie ein bisschen kalt und es ist momentan ein sehr seltenes Gefühl, dass man so etwas kalt hat.
00:48:25: Also wenn ich sage Schwimmen sind vielleicht fünf Zeug aus drei Zeugs.
00:48:29: Das langt nicht.
00:48:29: Aber es ist wirklich grandios.
00:48:32: Gut.
00:48:34: Ich hätte auch noch einen, der Biberweg, den wir vielleicht auch schon erwähnt haben, aber das ist im Tösseck und es ist einfach ein sehr schöner Weg.
00:48:43: Es geht vor allem durch die Welt, dann kann man an den Töss entlang laufen... Das
00:48:48: ist am Riehen
00:48:49: entlang?
00:48:49: Nein, nicht des Tösses.
00:48:51: Tösges
00:48:51: töt in Riechen.
00:48:53: Logisch, welches relativ breiter fließt.
00:48:56: Wenn man ankommt, schiffen wir wieder zurück ... und dann unten ... Und vor allem
00:49:00: mega schön go baden.
00:49:02: Schatten, baden... Das ist das, was momentan recht angenehm ist.
00:49:09: Ja gut!
00:49:09: Das wäre es gewesen von Milikaus.
00:49:12: Wir haben einen Vogel eventuell geredet oder
00:49:17: sind tot entlassen auf einem Baum, den er nicht mehr
00:49:19: bekommt.
00:49:20: Ich wollte jetzt mit einer positiven Note enden.
00:49:24: Ja, schaut eure Lebenssätze an.
00:49:27: Schreibt uns, wenn ihr irgendwelche Kommentare habt.
00:49:29: Danke vielmals.
00:49:31: Tschüss!
Neuer Kommentar